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Mark Robinson
Transphober Gouverneurs-Kandidat: "Ich mag Pornofilme mit Trannys und Mädchen!"
Der Republikaner Mark Robinson hat klargestellt, dass er trans Menschen für "satanisch" hält. Jetzt kommt raus: Im Geheimen war er von geschlechtlichen Minderheiten in erotischen Bewegtbildern begeistert.

Mark Robinson macht aus seiner Ablehnung von trans Menschen in seinen Reden kein Geheimnis. Jetzt dementiert er, ein Fan von Pornofilmen mit trans Menschen zu sein (Bild: IMAGO / ABACAPRESS)
- 23. September 2024, 12:50h 3 Min.
Der republikanische Gouverneurskandidat im Swing State North Carolina ist für seine Queerfeindlichkeit berüchtigt, er teilte insbesondere gegen trans Menschen aus. Ein Bericht des Nachrichtensenders CNN dürfte Mark Robinson daher beunruhigen: Demnach soll er sich auf der Pornoseite "Nude Africa" nicht nur als "schwarzen Hitler" bezeichnet, sondern auch seine Liebe für pornografische Filme mit trans Personen kundgetan haben.
"Ich mag Pornofilme mit Trannys und Mädchen!", schrieb er etwa. "Das ist fucking hot! Es nimmt den Mann raus, während der Mann drinbleibt." Ferner erklärte er: "Und ja, ich bin auch ein 'Perverser'."
Robinson ist seit 2021 Vizegouverneur von North Carolina. In dieser Position bezeichnete er die Trans-Community als "satanisch" (queer.de berichtete). Im diesjährigen Vorwahlkampf erklärte er außerdem, dass trans Frauen, die eine Frauentoilette benutzten, verhaftet werden sollten. Trans Frauen, die eigentlich Männer seien, empfahl er deshalb, draußen zu pinkeln (queer.de berichtete). Auch Homosexuelle betrachtet Robinson als minderwertig: So behauptete er etwa, Heterosexuelle seien pauschal Homosexuellen überlegen, und ergänzte: Im Gegensatz zu Kuhmist diene Homosexualität "keinem Zweck" (queer.de berichtete).
International für Aufmerksamkeit sorgte ein ebenfalls von CNN geleakter Satz, in dem Robinson im Oktober 2010 in einem politischen Forum erklärte: "Ich bin ein schwarzer Nazi!". Dabei schrieb er "Nazi" in Großbuchstaben. Zu dieser Zeit erklärte er online auch: "Sklaverei ist nicht schlecht. Manche Menschen brauchen Sklaven. Ich wünschte, die würden das zurückbringen. Ich würde auf jeden Fall ein paar kaufen." 2012 schrieb er, ihm sei Adolf Hitler lieber als die damalige Obama-Regierung: "Ich würde Hitler auf jeden Fall der Scheiße vorziehen, die gerade in Washington abgeht."
Robinson-Kampagne weist alle Vorwürfe zurück
Die Robinson-Kampagne erklärte, die Berichterstattung über ihn sei lediglich eine Desinformationskampagne der "liberalen" Presse: "Die Nachrichtenmedien tun es wieder", teilte Robinson mit. "Dies sind nicht die Worte von Mark Robinson. Sie kennen meine Worte, sie kennen meinen Charakter." Auch sein demokratischer Gegner Josh Stein sei in diese angebliche Lügenkampagne involviert, so Robinson, der aber dafür keine Quelle nannte.
Robinson ist ein von Präsidentschaftskandidat Donald Trump unterstützter Kandidat. In der republikanischen Partei mehren sich aber die kritischen Stimmen gegenüber Robinson nach seinen wiederholten extremistischen Ausbrüchen und der Verbreitung von Verschwörungstheorien, da diese in Teilen der Bevölkerung schlecht ankommen. So liegt Robinson in North Carolina laut Umfragen hinter dem queerfreundlichen Demokraten Josh Stein. Demgegenüber führt Trump bei der Präsidentschaftswahl in dem Bundesstaat nur noch hauchdünn – Republikaner befürchten daher, dass die Unpopularität Robinsons zu einer Niederlage Trumps in North Carolina führen und möglicherweise die knappen Wahlen im gesamten Land entscheiden könnte. Die Parlaments-, Gouverneurs- und Präsidentschaftswahlen finden am 5. November statt. (cw)














