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  • 24. September 2024, 15:45h 1 Min.

Symbolbild: Das Oktoberfest war am Samstag eröffnet worden (Bild: München Tourismus / Werner Boehm)

Einen Tag nach Eröffnung des Oktoberfests in München ist es zu einem queer­feindlichen Vorfall gekommen. Laut einer Meldung der Polizei waren ein 15-Jähriger und ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Erding am Sonntagabend um 22 Uhr auf dem Festgelände unterwegs, als sie dort auf eine 18-Jährige aus München trafen, die mit mehreren Begleiterinnen die Veranstaltung besuchte.

Die 18-Jährige habe dann den 15-Jährigen unvermittelt mehrmals verbal mit einer abwertenden Bezeichnung mit LGBT-feindlichem Inhalt beleidigt. Zudem habe sie den Jugendlichen angespuckt und dabei im Bereich der Stirn getroffen.

Laut Polizei hätten sich die beiden Personen danach gegenseitig geschlagen. Eine Polizeieinsatzgruppe sei auf die Auseinandersetzung aufmerksam geworden und habe die Beteiligten getrennt und zur Wiesnwache gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen wieder entlassen.

Eine ärztliche Versorgung war nicht notwendig. Die 18-Jährige wurde wegen Beleidung und Körperverletzung angezeigt. Gegen den 15-Jährigen wurde ebenfalls eine Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Münchner Kriminalpolizei. (cw/pm)

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