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Historische Literaturverfilmung

Eine Fußmassage am offenen Kaminfeuer

Heute vor 100 Jahren – am 26. September 1924 – war die Premiere des Films "Michael", der von der Liebe eines Malers zu einem Jüngling handelt. Auch von Herman Bang, dem Autor der Romanvorlage, steckt viel in diesem Film.


Die Liebe des Malers Claude Zoret zu seinem Lieblingsmodell Eugène Michael

Der Film "Michael" (1924) ist eine Literaturverfilmung nach einem Roman von Herman Bang. Er handelt von der Liebe des Malers Claude Zoret zu seinem Lieblingsmodell Eugène Michael. Dieser Film wird vor allem dann zu einem spannenden Zeitdokument, wenn er im Kontext gesehen wird – mit einer früheren Verfilmung unter dem Titel "Ikarus" (1916), dem zugrundeliegenden Roman "Michael" und vor allem mit dem Leben seines Autors Herman Bang.

Der Film "Michael" (1924)

Der Stummfilm "Michael" (1924, hier online) zeigt das Leben des (fiktiven) berühmten Malers Claude Zoret, der sich in sein Lieblingsmodell Michael verliebt. In einzelnen Szenen ist auch eine körperliche Nähe zwischen beiden zu sehen (1:19:10; 1:20:10 Min.). Ein gemeinsamer Besuch von Tschaikowskys Ballett "Schwanensee" (37:45 Min.) wirkt aufgrund der angenommenen Homosexualität des russischen Komponisten anspielungsreich. Michael kann jedoch die Gefühle Zorets nicht erwidern und hat zeitgleich ein Verhältnis mit einer Fürstin. Als diese Fürstin ein Porträt von sich malen lassen möchte, versucht Claude Zoret vergeblich, auch die Augen der Fürstin zu malen, was danach erst Michael gelingt (32:00 Min.). Im Film ist diese Szene Ausdruck dafür, dass sich Zoret nicht in eine Frau verlieben kann. Auf seinem Sterbebett möchte er noch einmal Michael sehen, der sich jedoch lieber mit der Fürstin vergnügt. Trotzdem vererbt Zoret ihm seinen gesamten Besitz. Claude Zorets letzte Worte sind: "Jetzt kann ich ruhig sterben, denn ich habe eine große Liebe gesehen" (1:31:10 Min.).


Mut zur körperlichen Nähe: Michael gibt seinem väterlichen Freund eine Fußmassage

Bei der Premiere des Films "Michael" am 26. September 1924 war Klaus Mann im Publikum. Zur akustischen Untermalung des Stummfilms spielte ein Salonorchester Werke von Tschaikowsky. Ich habe keine zeitgenössischen Rezensionen gelesen, die hier ein homoerotisches Verhältnis sahen. Heute ist das anders: Der Film wird in entsprechenden Lexika aufgelistet wie in Axel Schocks und Manuela Kays "Out im Kino! Das lesbisch-schwule Filmlexikon" (2003, S. 249). Hermann J. Huber schreibt in "Gewalt und Leidenschaft. Das Lexikon Homosexualität in Film und Video" (1989, S. 122) von einem "Filmdokument von unschätzbarem Wert", das aufwühle. Der Filmhistoriker Vito Russo weist in "Die schwule Traumfabrik. Homosexualität im Film " (1990, S. 25-26) darauf hin, dass der Film 1926 auch kurz in den Kinos der USA zu sehen war, allerdings unter dem Titel "Chained. The Story of the Third Sex" und begleitet von einem wissenschaftlichen Vortrag. Die homosexuelle Thematik wurde damit sogar noch deutlicher, allerdings nicht aus emanzipatorischen Gründen, sondern weil die Zuschauer*innen offensichtlich gewarnt werden sollten.

Die erste Verfilmung des Romans: "Ikarus" (1916)

Mit dem Schwerpunkt auf der Liebe Michaels zu der Fürstin wurde der Roman bereits acht Jahre vorher unter dem Titel "Ikarus" (1916, aka "Vingarne" bzw. "The Wings") verfilmt. Der Film galt lange als verschollen und es ist auch heute keine erhaltene vollständige Kopie bekannt. Er hatte eine ursprüngliche Laufzeit von 69 Minuten und steht bei Youtube in restaurierter Fassung mit einer Laufzeit von 50:30 Min. und 50:19 Min. zur Verfügung. Es gibt einige Abweichungen von der Romanfassung. Als Kunstwerk präsent ist im Film nicht das Gemälde "Der Sieger", sondern die Skulptur "Vingarna" (Die Flügel) des schwedischen Bildhauers Carl Milles, die heute vor dem Schwedischen Nationalmuseum in Stockholm steht. Der Film beinhaltet am Anfang und am Ende eine recht verwirrende Rahmenhandlung.


Michael kann etwas, das Claude Zoret nicht kann: die Schönheit einer Frau erfassen

Verweisen möchte ich auf die beiden Aufsätze von Raimund Wolfert "Mauritz Stillers Vingarna – Stockholm 1916" (in: "Capri", Jg. 1990, Nr. 3, S. 47-48, Online-Ausgabe S. 395-396) und "Mauritz Stillers Vingarne – der erste 'Schwulenfilmʻ der Welt" (in: "Jenseits der Geschlechtergrenzen. Sexualitäten, Identitäten und Körper in Perspektiven von Queer Studies", 2001, S. 68-86) sowie auf die Dokumentation "Vorurteil und Stolz" (2018) über Homosexualität in der dänischen Filmgeschichte (darin 3:15-6:30 Min.).

Raimund Wolfert (2001) und die Doku (2018) erwähnen zwei interessante zusätzliche Details zum Film. Zum einen wird auf die Homosexualität des Regisseurs Mauritz Stiller eingegangene. Zum anderen wird darauf hingewiesen, dass sich die ganze Story als eine Ikarus-Geschichte "tarnt". Die im Film gezeigte Statue zeigt nämlich gar keinen Jüngling mit Flügeln, sondern einen Adler, der mit seinen Flügeln einen Jüngling umfasst. Sie zeigt somit nicht Ikarus, der der Sonne zu nahe kam, sondern Ganymed, der von Zeus in Adlergestalt mit seinen großen Flügeln umfasst und auf den Olymp entführt wird. Beides sind Geschichten aus der griechischen Mythologie. Die eine ist eine Vater-Sohn-Geschichte (Dädalus und sein Sohn Ikarus), während die andere homoerotischen Charakter hat.

Vermutlich konnte der Film nur durch diese gezielte Umetikettierung und die Einbettung in eine heterosexuelle Rahmenhandlung der Zensur entgehen. Auch "Ikarus" wurde – wie später "Michael" – von den meisten zeitgenössischen Rezensenten zunächst nicht als homoerotischer Film wahrgenommen, was sich anhand der mittlerweile digitalisierten Zeitungen aufzeigen lässt, in denen von "väterlicher Liebe" ("Kinematographische Rundschau", 29. Oktober 1916) und Adoption ("Prager Tagblatt", 23. Februar 1917) die Rede ist.


Die Zensur wurde erfolgreich ausgetrickst: Zu einem Adler mit Flügeln, der einen Jungen umfasst (Zeus und Ganymed), wird behauptet, dass ein Jüngling mit Flügeln dargestellt sei (Ikarus)

Der Roman "Michael" (1906)

Der beiden Filmen zugrundeliegende Roman "Mikaël" von Herman Bang erschien 1904 im dänischen Original und unter dem Titel "Michael" später auch in deutscher Sprache (1906, 1909, 1914, 1917, 1926). Die Neuausgabe des Männerschwarm Verlags (2012) basiert auf der Ausgabe von 1926. Weil Julia Koppel in allen Ausgaben als Übersetzerin angegeben wird, bleibt der Grund für leichte Textabweichungen in den Ausgaben von 1914 und 1926 unklar.

Der Roman enthält einige Textpassagen, die sich gut mit der Verfilmung vergleichen lassen, z. B. die, in der beschrieben wird, dass Claude Zoret die Augen der Fürstin nicht malen kann und ihm Michael dabei helfen muss (2012, S. 100-103). Zoret gibt auch zu, dass er "das einzige, was wert zu malen wäre, nie gemalt" habe (S. 60) – nämlich das Leben an sich. Das ist offenbar ein Ausdruck für nicht gelebte Sexualität. Auch der Hinweis, dass es schon lange her sei, dass Claude Zoret Frauen gemalt habe (S. 66), lässt sich als sexuelle Andeutung verstehen. In einer Szene, die sehr intim wirkt und in der Zoret und Michael Händchen halten, lässt sich sogar eine phallische Inszenierung des Pinsels erkennen. Michael kommt "mit dem feuchten Pinsel" zu Claude Zoret, der damit das Gemälde "Der Sieger" signiert (S. 60). Anschließend sehen sie sich drei Tage lang nicht. "Es lebte nicht unter seinem Pinsel" (S. 63). Zu den Unterschieden zur späteren Verfilmung gehört im Roman ein Theaterbesuch mit einer wortreichen Komödie, die im Film von 1924 zum Ballett-Abend mit Tschaikowskys "Schwanensee" wurde.


Zwei Ausgaben von 1914 und 2012, zwischen denen fast ein Jahrhundert liegt

Die meisten Buchrezensent*innen sahen in diesem Roman keine homoerotischen Zwischentöne. Zu den wenigen Ausnahmen gehört Julie Speyer, die mit Bezug auf den Roman von "sinnliche[r] Liebe" und vom "Geliebten" Michael schrieb. Für Claude Zoret sei Michael "Jünger, Modell, Freund und Kind". Claude Zoret habe ein Leben gelebt – "ohne Moral, primitiv und pervers" ("Die Zeit", 10. September 1905). Einige Autoren in den Publikationen der frühen Homosexuellenbewegung erkannten den homosexuellen Hintergrund: So wird im "Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen" (1908, S. 580-581) betont, es poche "ohne eine Spur von Sinnlichkeit (…) homosexuelle Leidenschaft dem Leser entgegen", die ganze Romanhandlung werde nur durch eine "platonische, homosexuelle Leidenschaft" überhaupt erst verständlich. Der auch schon zu dieser Zeit offen homosexuelle Peter Hamecher vergleicht in Maximilian Hardens Zeitschrift "Die Zukunft" (1906, S. 298-301) die Liebe Zorets zu Michael mit der von Michelangelo zu seinem Schüler Tommaso de' Cavalieri.

Thomas Mann war von diesem Roman "schmerzlich ergriffen" und fühlte sich seit 1902 mit Bang "tief verwandt", der ihm ein "Bruder" im "dänischen Norden" sei. Sein Sohn Klaus Mann schrieb in seinem Roman "Der Wendepunkt", dass Bangs Werke zu den "Offenbarungen" seiner Jugend gehört hätten.

Wer war Herman Bang?

Herman Bang war homosexuell. Seine Briefe an den von ihm geliebten Fritz Boesen können einen Eindruck davon vermitteln, welche Parallelen es zwischen Herman Bang und der Romanfigur Claude Zoret gab. Für das deutschsprachige Publikum auf queer.de ist wohl vor allem Herman Bangs Zeit in Berlin von Interesse. Raimund Wolfert schrieb darüber den Aufsatz "Herman Bang und Berlin" (in: "Capri", Nr. 22, 1996, S. 22-30, Online-Ausgabe S. 982-990). Bang zog erstmals im Dezember 1885 nach Berlin und war von der Stadt zunächst begeistert. Wegen eines kritischen Artikels über Kaiser Wilhelm I. musste er die Stadt jedoch schon im Januar 1886 verlassen. Später zog er noch einmal nach Berlin, weil er auf der Flucht vor antihomosexuellen Intrigen in Dänemark und einem dort erschienenen Schmäh-Artikel war.

Von Juli 1907 bis Juni 1909 lebte er recht zurückgezogen in Berlin, fühlte sich einsam und war deprimiert. Es war auch die Zeit, in der die Eulenburg-Affäre die gesellschaftliche Situation für Homosexuelle vergiftete. Der deutsche Schauspieler und Vortragskünstler Max Eisfeld wurde die große Liebe seines Lebens. Zu wichtigen sozialen Stützen wurden der Journalist und Schriftsteller Ossip Melnek und das Ehepaar Wasbutzki. Dr. Max Wasbutzki wurde auch sein Arzt. Gemeinsam mit ihm entstanden von April bis Juni 1909 Bangs erst posthum veröffentlichte "Gedanken zum Sexualitätsproblem".

Seit Anfang 1908 hatte er sich in Deutschland auch als Vorleser einen Namen gemacht. Am 20. November 1908 las er in Köln Szenen aus seinem Roman "Michael" vor. Wenn die "Kölnische Zeitung" (24. November 1908, S. 3) bei allem literarischen Lob betonte, dass Herman Bang in "eleganter Salontoilette" aufgetreten sei, und sich abschätzig über seine gezierten Bewegungen ("manieristisch" wirkende "Koketterie") äußerte, war dies offensichtlich ein Missfallen an seinem femininen Auftreten. Bang verließ Berlin, als man ihm im Sommer 1909 eine Stelle in Kopenhagen anbot.


Ein Foto von Herman Bang aus Magnus Hirschfelds "Geschlechtskunde …" (1930, IV. Bd., S. 540) mit der Bildunterschrift: "Verfasser des Freundschaftsromans 'Michael', hinterließ ein bemerkenswertes Manuskript über die Homosexualität"

Zum Tod von Herman Bang (1912)

Herman Bang starb am 29. Januar 1912. In mehreren Gedenkartikeln wurde "Michael" als sein wichtigstes Werk bezeichnet. Nun wurden einige Autoren erkennbar mutiger, auch seine Homosexualität anzudeuten. Saladin Schmitt, selbst homosexuell, schrieb: "Der Mensch Bang war ein Entarteter. Ein Entarteter ohne sein Zutun. Ein Entarteter aus Anlage, aus Fluch, aus Schicksal. (…) Jede Art Erfüllung war ihm versagt. (…) er fühlte sich stets als Schuldiger eines Verbrechens, das an ihm das Schicksal begangen hatte. (…) er, der mit dem Impuls eines Attikers [d. h. Atheners, also eines antiken Griechen] zur Welt gekommen war" (in: "Mitteilungen der literarhistorischen Gesellschaft Bonn" Jg. 1912, Heft 9, S. 207-229, hier S. 207-208).

Andere Autoren äußerten sich kritischer. Ein nicht genannter Autor schrieb: Bang habe von seinem "degenerierten" Vater die "überreife Feinheit seines Geschmacks und seiner Kultur" erhalten, er "empfing die nervösen krankhaften Impulse, die sein Leben und sein Dichten durchzittern". Bang habe eine sanfte Stimme und nervöse Gebärden gehabt, er habe aber nicht der "dänische Oscar Wilde" werden wollen ("Westfälische Zeitung", 3. Februar 1912). Für Emil Ludwig fehlte Herman Bang "der männlich schöpferische Antrieb, denn seine post mortem frei bekannte, erotische Verwirrung wurde ihm Schicksal" ("Der Tag", 8. Juli 1928).

Zu Herman Bangs "Gedanken zum Sexualitätsproblem" (1922)

Bereits kurz nach Bangs Tod begannen juristische Auseinandersetzungen um eine Schrift über Homosexualität aus seinem Nachlass (s. a. "Börsenblatt für den deutschen Buchhandel", 17. März 1913, und Magnus Hirschfeld in "Die Homosexualität des Mannes und des Weibes", 1914, S. 659, 1021). Zehn Jahre nach seinem Tod wurden seine "Gedanken zum Sexualitätsproblem" (1922, S. 15-24) veröffentlicht, heute stehen sie auch online zur Verfügung. Ich finde die Schrift enttäuschend. Weil Bang nicht wirklich viel von sich erzählt, wirkt die unter seinem Namen erschienene Schrift wie eine Mogelpackung. Sie ist keine persönliche Schilderung der eigenen Gefühle, sondern er berichtet von Homosexuellen, die er beobachtet oder getroffen hat bzw. kennt.

Für die Leser*innen verweist er darauf, dass er sich "mit Psychologie mein ganzes Leben beschäftigt" habe. Er beschreibt, wie Homosexuelle miteinander umgingen und dass sie sich manchmal schon an Blicken und Gesten erkennen könnten. Er hat sogar den Mut, auf sexuell aktive und passive Männer einzugehen. Bei seinem schriftstellerischen Talent, Gefühle in Worte zu fassen, hätte diese Schrift eine großartige Autobiografie werden können. Stattdessen ist sie jedoch nur der Text eines Hobby-Psychologen geworden. Das Geleitwort des Sexualwissenschaftlers Siegfried Placzek ist aufschlussreicher als Bangs Text und ähnlich lang. Der Reprint von "Michael" aus dem Männerschwarm Verlag (S. 5-255) bietet neben einem gewohnt guten Nachwort von Wolfram Setz (S. 281-307) auch Bangs "Gedanken zum Sexualitätsproblem" (S. 259-277), allerdings ohne die wichtigen zugehörigen Texte der Mediziner Wasbutzki und Placzek.

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Eine Gedenktafel in Berlin

Was bleibt, ist u. a. eine Gedenktafel, die seit November 2021 in Berlin-Wilmersdorf (Fasanenstraße 58) an den Autor Herman Bang und sein Lebenswerk erinnert. Enthüllt wurde sie von der dänischen Königin Margrethe II. Zu den Redner*innen gehörte auch der damalige Berliner Kultursenator Klaus Lederer, der auf Bangs Zeit in Berlin verwies, als er vor der öffentlichen Hetze in Dänemark fliehen musste (hier die Rede online). Die Einweihung der Gedenktafel führte zu einem vorübergehenden neuerlichen Interesse an dem Autor, ähnlich wie der 150. Geburtstag (2007) und der 100. Todestag (2012).


Die Gedenktafel in Berlin als Erinnerung an Bangs Berliner Zeit

Der auf seinem Roman basierende Film "Michael" von 1924 hat heute kaum noch eine Bedeutung. Die Filmhandlung lässt sich kaum noch mit den Lebensumständen heutiger schwuler Männer in Verbindung bringen, und auch bezogen auf die heutigen Sehgewohnheiten ist der Film nicht nur für junge Menschen eine Herausforderung. Für Menschen ohne historisches Interesse an Homosexualität in der Filmgeschichte muss der Film als langweilig angesehen werden. Das Gleiche gilt für die "Ikarus"-Verfilmung von 1916, die "Anders als die Andern" von 1919 nicht von seinem Podest als erster eindeutiger Homosexuellenfilm der Filmgeschichte stürzen kann. "Ikarus" und "Michael" können allenfalls zum historischen Verständnis darüber beitragen, dass es mehr Filme als "Anders als die Andern" gab, und Zeugnis für die Möglichkeiten und Grenzen sein, wie der Öffentlichkeit vor 100 Jahren ein Bild von Schwulen vermittelt werden konnte.

-w-