https://queer.de/?51104
In eigener Sache
Die Queer-Kollekte
Die queere Community braucht eine starke journalistische Stimme – gerade jetzt! Leiste deinen Beitrag, damit queer.de zum 21. Geburtstag nicht die Puste ausgeht. Bis zum 31. Oktober 2024 benötigen wir 200 neue Unterstützer*innen!

Zu unserem 21. Geburtstag holen wir den Klingelbeutel raus (Bild: IMAGO / photothek / queer.de)
- Von
28. September 2024, 07:55h 3 Min.
Am 1. Oktober 2024 feiert queer.de 21. Geburtstag. Dank der Unterstützung vieler Leser*innen konnte sich unser Portal in den vergangenen Jahren zu der queeren Stimme in der deutschsprachigen Medienlandschaft entwickeln. Dafür herzlichen Dank! Doch damit dies so bleibt, müssen wir jetzt den Klingelbeutel rausholen. Leiste auch du deinen Beitrag zur neuen Queer-Kollekte! Bis zum 31. Oktober 2024 benötigen wir 200 weitere Unterstützer*innen.
Sämtliche Artikel auf queer.de sind kostenlos für alle, ohne Paywall. Das unterscheidet uns von vielen anderen Online-Portalen. Und das soll auch so bleiben. In einer Zeit des Rechtsrucks, in der Errungenschaften der LGBTI-Community akut in Gefahr sind, brauchen wir reale Informationen, fundierte Analysen und queere Positionen im Netz, die allen Menschen zugänglich sind. Seit 2003 haben wir über 50.000 Beiträge veröffentlicht – ein einzigartiges queeres Online-Archiv!
Guter Journalismus im Internet lässt sich allein aus Werbeeinnahmen nicht finanzieren. Mit dieser Herausforderung kämpfen auch die großen Verlage. Wir sind froh und sehr dankbar, dass seit 2013 über 2.000 solidarische Menschen unsere Arbeit für die Community mit Spenden unterstützt haben. Ohne die vielen kleinen Überweisungen und freiwilligen Abos würde es queer.de schon längst nicht mehr geben.
Warum die Werbeeinnahmen kontinuierlich sinken
Unsere Lage ist ernst, obwohl wir eh schon jeden Euro zweimal umdrehen. Mit der schwierigen Wirtschaftslage und durch die Coronakrise sind nicht nur Werbekund*innen weggebrochen, auch langjährige Spender*innen mussten schweren Herzens ihre Unterstützung reduzieren. Werbeblocker und strenge Datenschutzregeln im Netz machen natürlich Sinn, sorgen aber dafür, dass unsere Einnahmen aus Werbung kontinuierlich sinken. Hinzu kommt: Viele Unternehmen hauen zwar jedes Jahr zum CSD groß auf die Regenbogentrommel, doch für queere Medien haben sie keinen Cent übrig. Nicht zuletzt sind unsere Kosten für Rechtsberatung und Prozesse enorm gestiegen: Nach wie vor müssen wir juristische Einschüchterungsversuche vor allem aus rechten und religiös-fundamentalistischen Kreisen abwehren.
Damit queer.de nach 21 Jahren nicht die Puste ausgeht, braucht es keine Millionen im Opferstock. Mit nur 200 neuen Unterstützer*innen – wir gehen im Durchschnitt von zehn Euro im Monat aus – können wir weitermachen und die Qualität und damit auch unseren Einfluss auf die Mehrheitsgesellschaft halten. Schlägt die Queer-Kollekte so richtig ein, wäre sogar ein Ausbau der Berichterstattung möglich. Viel zu oft fallen noch immer wichtige Themen unter den Tisch, weil Zeit und Geld für die Recherche fehlen. Neue Ideen für die Zukunft haben wir genug (man wird ja mal träumen dürfen). Wir wissen auch, dass wir uns weiter verbessern müssen.
Als "Zentralorgan der Homo-Lobby", als "Magazin für skurrile Minderheiten" oder "Stimme des Regenbogen-Imperiums", wie wir uns selbst-ironisch in unseren Social-Media-Profilen nennen, sind wir wachsam, hoch motiviert und bereit, uns weiterhin für eine solidarische und vielfältige Szene zu engagieren. Gerade queer.de hat aus unserer Sicht das Potenzial, den schwelenden Generationenkonflikt zu entschärfen.
Die Queer-Kollekte soll und kann unsere wichtige Arbeit für die Community dauerhaft absichern. Vielen Dank für deinen Beitrag!
Jetzt bei der Queer-Kollekte mitmachen!














