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  • 3. Oktober 2024, 04:43h 1 Min.

Szene aus "Gotteskinder" (Bild: Kinescope Film)

Der Film "Gotteskinder" von Frauke Lodders wurde am Mittwochabend beim 29. Kinder- und Jugendfilmfestival "Schlingel" mit dem Preis der Stadt Chemnitz ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung im Carlowitz Congresscenter in Chemnitz wurden insgesamt 19 Preise vergeben.

Im Mittelpunkt von "Gotteskinder" stehen die jugendlichen Geschwister Hannah und Timotheus, die in einer streng evangelikalen Familie aufwachsen. Hannah engagiert sich sehr in der Freikirche und lebt ihren Glauben leidenschaftlich aus: Sie hat sogar ein Keuschheitsgelübde abgelegt, das ihr jegliche körperliche Intimität vor der Ehe verbietet. Ihr Leben verkompliziert sich, als sie den neuen Nachbarsjungen Max kennenlernt und sich in ihn verliebt. Ihr Bruder Timotheus wiederum entwickelt romantische Gefühle für seinen besten Freund Jonas. Da er glaubt, mit seiner Homosexualität gegen Gottes Willen zu verstoßen, versucht er, gegen seine "unreinen" Gedanken anzukämpfen (Filmkritik von Dieter Oßwald).

"Gotteskinder" wurde zuvor bereits beim Filmfestival Max Ophüls Preis sowie beim Filmfest Emden-Norderney ausgezeichnet.

Das "Schlingel"-Festival zieht jedes Jahr tausende Besucher*­innen an. In diesem Jahr wurden rund 20.000 Gäste in den Kinos gezählt. Während der Festivalwoche und der vorausgegangenen "Schlingel"-Veranstaltung in Zwickau wurden insgesamt 181 Filme aus 52 Ländern präsentiert. (cw)

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