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- 3. Oktober 2024, 15:40h 1 Min.
Am Mittwochvormittag erstattete eine 41-Jährige wegen eines schweren Raubes sowie eines homophoben Übergriffs in Köpenick Anzeige. Darauf machte die Berliner Polizei am Donnerstag in einer Meldung aufmerksam.
Nach ersten Erkenntnissen soll die Frau in der Nacht zum vergangenen Mittwoch gegen 2 Uhr auf der Kirchstraße aus einer dreiköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt, geschubst, getreten und geschlagen worden sein. Anschließend seien die Männer in unbekannte Richtung geflüchtet. Die 41-Jährige stellte nach dem Übergriff das Fehlen ihres Portemonnaies fest. Sie erlitt Schmerzen im Bereich des Kopfes und des Rumpfes, die sie ärztlich behandeln ließ.
Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen. Nähere Angaben zu den Beteiligten wurden wie in Erstmeldungen üblich zunächst nicht gemacht.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)













