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Berlin

Fahndung: Wer kennt diese homophoben Schläger?

Nach einem queerfeindlichen Angriff im U-Bahnhof Brandenburger Tor direkt nach der Berliner CSD-Kundgebung sucht die Polizei der Hauptstadt mit Fotos nach zwei bislang unbekannten Männern.


Das hier angezeigte Fahndungsfoto wurde nach Erfolg gelöscht (Bild: fsHH / pixabay)

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus Überwachungskameras sucht die Polizei Berlin nach einer gefährlichen Körper­ver­letzung nach zwei Männern. Die bislang Unbekannten sollen nach der Kundgebung zum Christopher Street Day (CSD) am Sonntag, den 28. Juli 2024 gegen 0.30 Uhr in einer Zwischenebene des U-Bahnhofs Brandenburger Tor einen 24-Jährigen erst homophob beleidigt und anschließend angegriffen haben. Hierdurch stürzte der Angegriffene zu Boden und erlitt unter anderem starke Schmerzen am Kiefer. Des Weiteren versuchten die Tatverdächtigen, auch den 24-jährigen Begleiter des Geschädigten körperlich anzugreifen.

Die Polizei veröffentlichte neben Fotos die folgenden Beschreibungen der beiden Männer:

Tatverdächtiger 2:
● etwa 20 bis 30 Jahre alt
● circa 1,80 bis 1,85m
● schlanke Statur
● dunkle Haare
● Er war mit einem Windbreaker (dunkelblau/weiß) und einer dunkelblauen Hose bekleidet.

Tatverdächtiger 1:
● circa 20 bis 30 Jahre alt
● etwa 1,80 bis 1,85 m groß
● athletische Statur
● dunkle Haare
● Vollbart
● Er trug ein dunkelgrünes Sweatshirt der Marke Adidas und eine helle kurze Hose. Er führte eine schwarze Umhängetasche

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Zeug*innen gesucht

Die Ermittler*innen der Kriminalpolizei fragen:

● Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort der gesuchten Tatverdächtigen machen?
● Wer hat die Tatverdächtigen vor, bei oder nach der Tat gesehen?
● Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Tatverdächtigen geben?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953528, per Telefax unter der Nummer (030) 4664-953599 oder per E-Mail an lka535@polizei.berlin.de sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Berliner Polizei für queerfeindliche Hasskriminalität sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)

Update 12.10.24: Erster Tatverdächtiger stellt sich

Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, stellte sich am Freitagnachmittag der erste von zwei gesuchten Tatverdächtigen. Zusammen mit seinem Rechtsbeistand kontaktierte er die Ermittler*innen. Die Fahndung nach seinem Komplizen dauert weiterhin an.

Späteres Update: Auch der zweite Tatverdächtige konnte identifiziert werden.

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