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  • 14. Oktober 2024, 06:47h 1 Min.

Das Selbst­bestimmungs­gesetz tritt am 1. November 2024 in Kraft (Bild: Twitter / ChangeGER)

In Deutschlands 30 größten Städten haben 6.607 Menschen eine Änderung ihres Geschlechtseintrags nach dem neuen Selbst­bestimmungs­gesetz (SBGG) beantragt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der "Bild"-Zeitung zum Stichtag 7. Oktober 2024.

Die meisten Anträge gibt es demnach in Berlin (1.349), gefolgt von Leipzig (632), Hamburg (511), Köln (342) und München (303). Deutschlands 30 größte Städte haben zusammen rund 19 Millionen Einwohner*­innen. "Demnach wollen etwa 0,035 Prozent der Menschen ihr Geschlecht ändern", schreibt die "Bild"-Zeitung, die bis zuletzt immer wieder gegen das SBGG polemisiert hatte.

Bereits Mitte September hatte der "Spiegel" eine Hochrechnung veröffentlicht, nach der es in ganz Deutschland rund 15.000 Anmeldungen auf Änderung des Geschlechtseintrags nach dem neuen Selbst­bestimmungs­gesetz gibt (queer.de berichtete). Die Hochrechnung basiert auf einer Umfrage unter 50 weitgehend zufällig ausgewählten Städten und Gemeindeverbänden.

Der Bundestag hatte das Selbstbestimmungsgesetz im April gegen den erbitterten Widerstand von Union und AfD beschlossen (queer.de berichtete). Seit 1. August können Menschen die gewünschte Änderung beim Standesamt beantragen. Dies wurde etwa auch von der grünen Bundestagsabgeordneten Tessa Ganserer in Anspruch genommen (queer.de berichtete). Die eigentliche Änderung wird dann nach einer dreimonatigen Frist durchgeführt – also ab dem 1. November. (mize)

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