Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?51355

Fußball

Wolfsburg-Trainer zu Behrens: Wichtig, sich zu entschuldigen

Angreifer Kevin Behrens soll sich geweigert haben, ein Regenbogen-Trikot zu unterschreiben, und sich dabei homophob geäußert haben. Für Ralf Hasenhüttl ist mit seiner Entschuldigung die Sache erledigt.


Kevin Behrens arbeitet seit Januar für den VfL Wolfsburg (Bild: IMAGO / regios24)
  • 18. Oktober 2024, 16:32h 2 Min.

Trotz dessen homophober Aussagen hält Trainer Ralf Hasenhüttl vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg zu seinem Spieler Kevin Behrens. "Wichtig ist mir, dass sich ein Spieler aufrichtig entschuldigt, dass er etwas falsch gemacht hat und dass er das auch zeigt", sagte Hasenhüttl vor dem Punktspiel am Sonntag gegen Werder Bremen. "Dementsprechend bewerte ich das so, wie es ist. Und dann geht man dann sehr schnell zur Tagesordnung über."

Angreifer Behrens soll sich Ende September geweigert haben, ein in Regenbogenfarben verziertes Trikot zu unterschreiben. Damit wollte der VfL ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. Dabei soll der Offensivspieler gesagt haben: "So eine schwule Scheiße unterschreibe ich nicht" (queer.de berichtete). Er hatte nach Bekanntwerden der Äußerung um Entschuldigung für den Ausbruch gebeten. In der vergangenen Woche hatte Behrens der "Sport Bild" gesagt: "Meine spontanen Äußerungen waren absolut nicht in Ordnung. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Das Thema wurde intern klar besprochen, und ich bitte um Verständnis, dass ich mich dazu nicht weiter äußern möchte."

Club soll Behrens sanktioniert haben

Vor wenigen Tagen berichtete die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung", die Führung des Clubs habe gegen den 33-Jährigen eine hohe Geldstrafe verhängt und angeblich auch eine Abmahnung erteilt (queer.de berichtete). Bislang gab es dafür noch keine Bestätigung.

Hasenhüttl hatte auch das Gespräch mit Behrens gesucht. Er betonte, dass er Behrens trotz des Vorfalls "sehr hoch schätze". Er sei immer wieder von dessen professionellen Einstellung begeistert. "Deswegen kann man einem solchen Spieler leichter etwas verzeihen als jemand anderen." (dpa/cw)

-w-