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Dank zweiter Meinung
Sven Lehmann kuriert Lungenentzündung aus
Eine Lungenentzündung hat den Queerbeauftragten vorläufig außer Gefecht gesetzt. Sven Lehmann meldet sich jetzt aus dem Krankenbett – mit einem Ratschlag an Leidensgenoss*innen.

Bis Sven Lehmann wieder pointiert die Opposition im Plenum zur Schnecke machen kann, muss er erst noch ein paar Hustentees zu sich nehmen (Bild: Hermann J. Mueller)
- 22. Oktober 2024, 14:11h 2 Min.
Der Kölner Bundestagsabgeordnete Sven Lehmann (Grüne) hat am Sonntag auf Instagram mitgeteilt, dass er derzeit eine Lungenentzündung auskuriere. Der Familienstaatssekretär und Queerbeauftragte der Bundesregierung erklärte dabei auch, die Entzündung sei zunächst nicht diagnostiziert worden. Er rief deshalb dazu auf, sich bei gesundheitlichen Problemen im Zweifel eine zweite Meinung einzuholen.
Zunächst habe alles "mit klassischen Erkältungssymptomen" begonnen, so Lehmann: "Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Halskratzen, Schlappheit. Okay, viel Trinken, Ibuprofen, ein Tag ausruhen, dann wird das schon wieder", dachte der Politiker. Doch dann seien Schüttelfrost, zäher Husten, Schweißausbrüche und Fieber hinzugekommen. Sein Hausarzt habe dann einen Infekt festgestellt, "aber nichts Schlimmes".
Doch die Lage wurde nicht besser – nach tagelangen Fieberschüben über 39 Grad habe er sich "mit letzter Kraft" in eine andere Arztpraxis geschleppt und eine zweite Meinung eingeholt. "Diesmal nahm der Arzt sich viel Zeit, Blutentnahme, Rachenabstrich, Ultraschall der Lunge. Seine Diagnose wollte er zusätzlich durch ein CT bestätigt wissen. Also noch am selben Tag ab ins Krankenhaus. Und endlich die Bestätigung: Lungenentzündung", so Lehmann, der jetzt Antibiotika einnehme. Inzwischen könne er "wieder ein paar Schritte gehen, ohne aus dem letzten Loch zu pfeifen".
"Holt immer eine zweite Meinung ein, wenn ihr unsicher seid"
Zum Schluss gibt der Politiker einen "aufrichtig gemeinten Rat" an alle: "Holt immer eine zweite Meinung ein, wenn ihr unsicher seid. Ja, es ist lästig und aufwändig, gerade wenn man krank ist. Aber es ist euer Recht und es kann entscheidend sein bei der Heilung."
Auf Instagram bedankte sich Lehmann auch bei seinem Ehemann, dem NRW-Landtagsabgeordneten Arndt Klocke (Grüne). "Ohne meinen Mann an meiner Seite hätte ich diese Zeit nicht gut überstanden", erklärte der 44-Jährige. Unter seinem Posting erhielt er viele Genesungswünsche von Bürger*innen und Kolleg*innen, darunter etwa auch von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) oder der grünen Fraktionschefin Brittta Haßelmann. (dk)














