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Fünf Produktionen ausgezeichnet
Hamburg International Queer Film Festival: Große Preisverleihung zum 35. Geburtstag
Gleich fünf Filme zeichnete das Hamburg International Queer Film Festival am Wochenende aus.

Der Film "Klandestine" ist mit dem Publikumspreis "Globula" ausgezeichnet worden (Bild: HIQFF)
- 23. Oktober 2024, 12:19h 1 Min.
Das Hamburg International Queer Film Festival (HIQFF) hat am Sonntag im Metropolis Kino im Rahmen einer festlichen Abschlussveranstaltung fünf Filmpreise verliehen. Bekannt war bereits, dass der Film "Lesvia" mit dem mit 5.000 Euro dotierten QueerScope-Debütfilmpreis ausgezeichnet wird. Die Doku von Regisseurin Tzeli Hadjidimitriou handelt von über 40 Jahren lesbischer Identität auf der griechischen Insel Lesbos. Der Preis wurde bereits zum neunten Mal vergeben.
Mit dem Publikumspreis "Globula" ist der deutsche Spielfilm "Klandestin" von Angelina Maccarone ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Der Film handelt vom Marokkaner Malik, der mit Hilfe eines britischen Künstlers in seinen Sehnsuchtsort Europa kommt und dort ausgerechnet von einer konservativen Politikerin versteckt wird.
Der "Dokula"-Preis für die besten Dokumentation ging an die US-Produktion "Beyond the Aggressives: 25 Years Later", mit der "Ursula" für den besten Kurzfilm wurde die schweizerische Produktion "Waking up in Vegas" ausgezeichnet. Beide Preise sind 1.000 Euro wert. Der mit 500 Euro dotierte "Made in Germany"-Preis für den besten deutschen Kurzfilm geht an "Angelique" von Elisabeth Kratzer.
Das Hamburg International Queer Film Festival fand erstmals 1989 statt – damals noch unter dem Namen "Lesbisch Schwule Filmtage". Dieses Jahr wurde es bereits zum 35. Mal ausgetragen. (cw)
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