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Kommentare zu:
Köln: Hass-Sänger kommt während CSD


#21 MartinBAnonym
  • 10.07.2006, 19:23h
  • auch ich habe an frau klingenberg beim zdf geschrieben. hier die antwort von herrn bergmann als zitat.

    herr bergmann ist seit 2001 leiter des ZDFtheaterkanals und mitglied der akademie der darstellenden künste und vertritt das ZDF im verwaltungsrat des deutschen bühnenvereins.

    Sehr geehrter Herr B.,

    gerne würden wir Ihr Entsetzen insoweit mindern, als das ZDF sowie Arte weder Sponsor noch Mitveranstalter des Summerjam-Fetivals sind. Allerdings werden wir eine 120minütige Zusammenfassung des zum 21. Mal stattfindenden Konzertevents für Arte produzieren. Dieser Film ist dann später auch im ZDFtheaterkanal zu sehen. In den Ankündigungen zum Festival sind deshalb auch unsere Logos aufgebracht. Keinen Einfluss haben wir auf das Line-up.Es ist allerdings bei keiner Veranstaltung dieser Größenordnung auszuschließen, dass einzelne Mitwirkende in ihrer Biographie an der ein oder anderen Stelle Vorkommnisse aufzuweisen haben, die problematisch waren oder sind. Wichtig ist, dass der Gesamtcharakter einer Veranstaltung niemanden diskriminiert. Dies ist beim Summerjam meiner Erfahrung nach gegeben. Außerdem haben wir darauf zu achten, dass keine diskriminierenden oder verhetzenden Inhalte Eingang in unsere Sendung finden. Darin besteht ja unser eigentliches Engagement bei dieser Sache. Und darauf werden wir - da können Sie versichert sein - äußersten Wert legen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang Bergmann
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#22 LSVDAnonym
  • 11.07.2006, 12:54h
  • Elephant Man ist einer von mehreren jamaikanischen Dancehall Interpreten, die sich bislang an eine Vereinbarung vom Februar 2005 halten, keine schwulenfeindlichen Inhalte mehr zur Aufführung bzw. in den Vertrieb zu bringen und auch keine gewalttätig-schwulenfeindlichen Äußerungen mehr von sich zu geben.

    Schwierig zu sagen, ob es sich um eine wundersame Bekehrung, sozusagen vom Saulus zum Paulus, oder einen Akt der Vernunft handelt. Der LSVD und J-Flag, unsere Freundinnen und Freunde vom jamaikanischen Lesben- und Schwulenverband, haben jedenfalls an dieser Vereinbarung zwischen den UK Aktivisten von Outrage, Konzertveranstaltern und Musikindustrie mitgewirkt.

    Der hoffentlich nachhaltige Wandel bei Elephant Man ist doch ein schöner, wenn auch kleiner Erfolg unserer Proteste seit 2004. Den Musikern muss natürlich die Chance gegeben werden, sich positiv weiter zu entwickeln.
    Andernfalls liefen unsere Proteste ins Leere. Kämen Beenie Man, Bounty Killer oder Buju Banton (die alle die Vereinbarung verletzt haben) nach Köln, wäre der LSVD längst aktiv geworden, hätte die Staatsanwaltschaft und Stadt Köln eingeschaltet sowie den Veranstalter aufgefordert, diesen Hass-Interpreten kein Forum zu bieten. Das gilt übrigens auch für Impaled Nazarene und andere suspekte Interpreten, die nicht aus Jamaika stammen.

    Infos zum Thema Dancehall und homophobe Interpreten aus Jamaika gibt es hier:
    www.ila-bonn.de/artikel/278jamaicareggae.htm

    Klaus Jetz, LSVD Geschäftsführer
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#23 SantosAnonym
  • 05.10.2006, 01:15h
  • Ist schon komisch, dass manche Minderheiten unbedingt gegen andere Minderheiten hetzen müssen. Wenn ich den Typen so sehe könnte ich ihm schon mal ein paar rassistische Worte an den Kopf werfen, damit er wieder auf den Teppich kommt.
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