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Wer gewinnt dieses Jahr den Respektpreis? (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)

Für den diesjährigen Respektpreis sind der queere Buchladen Eisenherz, das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e.V. und pinkballroom nominiert. Das teilte der Veranstalter, das Berliner Queer-Bündnis, am Montag mit. Der Preis wird am 2. Dezember verliehen.

Über die Vorauswahl der Nominierungen hatte eine Jury bestehend aus Christian Gottschick (DKB), Hendrik Kosche (Jüdische Gemeinde zu Berlin), Lydia Malmedie (Landesstelle für Gleich­behandlung – gegen Diskriminierung), Jana Terhorst (Berliner Feuerwehr), Carsten Vossel (CCVOSSEL GmbH), Bernd Wegner (BVG) und Birgit Welke (Charité) entschieden. Die über 100 Bündnismitglieder werden nun darüber abstimmen, wer den Preis gewinnt.

Mit dem Respektpreis wird jährlich eine Organisation oder Person für herausragenden Einsatz für die Akzeptanz von queeren Menschen geehrt. Im vergangenen Jahr gewann Sara Grzybek von Queermed Deutschland die Auszeichnung (queer.de berichtete).

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Das Berliner Queer-Bündnis ist ein Projekt des Bildungs- und Sozialwerk des queeren Verbandes LSVD+ Berlin-Brandenburg und wird von Berlin im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" gefördert. Darin engagiert sich die Berliner Zivilgesellschaft für die Anerkennung von queeren Lebensweisen. Insgesamt gehören dem Bündnis mehr als 130 Verbände, Vereine und Firmen als Mitglieder an, darunter Coca-Cola, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Evangelische Kirche.

Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin war das Projekt 2009 ins Leben gerufen worden. Bis vor wenigen Wochen hatte es noch den Namen Bündnis gegen Homophobie getragen (queer.de berichtete). (dk)

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