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Vorentscheid
"Chefsache ESC 2025": ARD und RTL suchen in vier Live-Shows die nächste Lena
Im kommenden Jahr wird der ESC-Vorentscheid gemeinsam von ARD und RTL ausgerichtet. Jetzt gaben die Sender bekannt, wie die Show aussehen soll.

Stefan Raab stellte gemeinsam mit Inga Leschek von RTL (li.) und Christine Strobl von der ARD das ESC-Projekt 2025 vor (Bild: Raab Entertainment / RTL / ARD / NDR / Willi Weber)
- 31. Oktober 2024, 11:17h 2 Min.
Das Unternehmen Raab Entertainment sowie die Fernsehsender ARD und RTL haben am Donnerstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in der Schweizerischen Botschaft in Berlin das Konzept für den deutschen ESC-Vorentscheid 2025 vorgestellt. Demnach soll es vier aus Hürth bei Köln live ausgestrahlte Primetime-Shows mit dem Namen "Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?" geben, bei denen der deutsche Beitrag zum ESC gefunden werden soll.
Die drei Vorrunden-Sendungen sollen bei RTL zu sehen sein, das große Vorentscheid-Finale läuft dann wie gewohnt im Ersten – und zwar nicht wie im vergangenen Jahr versteckt im Spätabendprogramm, sondern an einem Samstagabend (1. März) zur Primetime um 20:15 Uhr.
Moderiert werden soll die Show wie schon in den Vorjahren von Barbara Schöneberger. Die Kooperation zwischen der ARD und RTL kommt ihr dabei entgegen, weil sie schon seit Jahren für beide Sender arbeitet.
In den Sendungen sollen 24 Acts auftreten, die zuvor von einer Jury ausgewählt werden, der auch Stefan Raab angehört. Bewerbungen dafür sind ab sofort bis zum 28. November möglich. Bewerben können sich einzelne Musiker*innen oder auch Bands.
"Der ESC ist ein echter Lagerfeuermoment, der Europa vereint"
ARD-Programmdirektorin Christine Strobl will mit der ungewöhnlichen Kooperation Deutschland bereits jetzt heiß auf den ESC machen: "Besondere Ereignisse erfordern besondere Kooperationen: Ich freue mich, gemeinsam mit Stefan Raab und RTL die Vorfreude auf den ESC 2025 schon jetzt zu entfachen", so Strobl. "Der ESC ist ein echter Lagerfeuermoment, der Europa vereint – und genau dieses Gefühl möchten wir mit einem tollen Vorentscheid bereits auf dem Weg nach Basel zum deutschen Publikum bringen."
RTL-Programmchefin Inga Leschek bezeichnete es als "Ehre", dass der ESC jetzt auch von RTL begleitet werde. Dabei betonte sie, dass der Privatsender wegen seiner "Reichweitenpower" bei der Suche nach einem "deutschen Star" für Basel helfen könne.
Bereits bei den letzten Raab-Beteiligungen am ESC-Vorentscheid zwischen 2010 und 2012 gab es mehrere Vorrunden. Die ProSieben/ARD-Kooperation "Unser Star für Oslo", bei der 2010 Lena Meyer-Landrut als Siegerin hervorging, bestand aus acht Folgen.
Wer den deutschen Vorentscheid gewinnt, kann am 17. Mai beim ESC-Finale in Basel antreten. Deutschland hatte den ESC bislang zwei Mal gewonnen – 1982 mit Nicole ("Ein bisschen Frieden") und 2010 mit Lena ("Satellite"). (dk)














