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Polizeibericht
Berlin: Gast beleidigt Restaurant-Angestellten homophob und schlägt ihm ins Gesicht
Ein 31-jähriger Mann soll nach Polizeiangaben am Mittwochabend im Berliner Orsteil Tiergarten zunächst von zwei Männern homophob beleidigt und anschließend von einem der beiden geschlagen worden sein.
- 31. Oktober 2024, 12:10h 2 Min.

Die Berliner Polizei ermittelt nach einem offenbar queerfeindlich motivierten Übergriff in Tiergarten (Bild: Ivan Lopatin / Unsplash)
Ein 31-jähriger Mann soll nach Polizeiangaben am Mittwochabend im Berliner Orsteil Tiergarten zunächst von zwei Männern homophob beleidigt und anschließend von einem der beiden geschlagen worden sein. Nach ersten Erkenntnissen hätten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 26 und 30 Jahren gegen 20 Uhr ein Restaurant in der Potsdamer Straße besucht und sich an einen reservierten Tisch gestellt. Als der 31-jährige Restaurantangestellte die Männer ansprach, sollen diese ihn unvermittelt homophob beleidigt haben. Als er die Tatverdächtigen daraufhin zum Gehen aufforderte, schlug ihm der 30-Jährige laut Polizei ins Gesicht.
Alarmierte Einsatzkräfte trafen die beiden Tatverdächtigen noch vor Ort an und wurden von dem 30-Jährigen bei der Aufnahme des Sachverhalts ebenfalls beleidigt. Das Opfer der Schläger verspürte nach Behördenangaben Schmerzen im Gesicht, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab.
Aus der Bundeshauptstadt gibt es seit Jahren viele Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)














