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  • 07. Juli 2006 7 2 Min.

Atlanta/New York (queer.de) - In den Bundesstaaten Georgia und New York haben Homo-Aktivisten gestern Niederlagen vor Gericht erlitten. Der Oberste Gerichtshof von Georgia entschied, dass das Verbot von Homo-Ehen und Eingetragenen Partnerschaften rechtens ist. Es war vor zwei Jahren in einem Referendum von 76 Prozent der Bevölkerung abgesegnet worden.
Keine Ehe-Öffnung in New York
Enttäuscht waren die Aktivisten aber vor allem von einem Urteil des Berufungsgerichts von New York. Es hat mit vier gegen zwei Richter entschieden, dass das Ehe-Verbot nicht gegen die Antidiskriminierungsbestimmungen des Staates verstößt. 40 Homo-Paare hatten mit einer Klage gefordert, heiraten zu können. Als skandalös empfanden die Aktivisten die Begründung des Richters Robert Smith, der die Mehrheitsmeinung verfasste: "Heterosexueller Geschlechtsverkehr hat die natürliche Tendenz, Kinder hervorzubringen. Homosexueller Verkehr hat diese Tendenz nicht." Er argumentiert, dass der Staat deshalb ein Interesse daran habe, heterosexuelle Paare besser zu stellen. Das Parlament könne zwar die Ehe öffnen, wenn es das wollte; allerdings müsste es das nicht. Chefrichterin Judith Kayne schrieb eine wütende Gegenmeinung für die Richterminderheit, die für die Öffnung der Ehe gestimmt hatte. Mit diesem Urteil beende das Gericht "die stolze Tradition New Yorks, für Gleichberechtigung einzutreten." Bisher hatte nur der Oberste Gerichtshof von Massachusetts das Ehe-Verbot für schwul-lesbische Paare als Diskriminierung eingestuft und daher die Öffnung der Ehe für Homosexuelle verfügt (queer.de berichtete). In meheren Bundesstaaten, darunter auch Kalifornien, gibt es Eingetragene Partnerschaften.
Demos nach der Urteilsverkündung
Tausende Schwule und Lesben demonstrierten gestern nach Bekanntgabe des Urteils im ganzen Staat New York. Menschen gingen im West Village von New York City, in Albany, Rochester und vier anderen Städten auf die Straße. (dk)

-w-

#1 manni2Anonym
  • 07.07.2006, 17:14h
  • Solange G. W.B und die Repuplikaner am Ruder sind, dazu noch die religioese Rechte ihre Hand im Spiel hat, wird sich in den USA absolut nichts aendern.
    Hier zaehlt nur Kirche,Familie und Kinder...
    fast wie in Deutschland :)
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#2 michaelAnonym
  • 07.07.2006, 19:15h
  • THE RECORD (July 7. -Waterloo - Ontario - Canada)

    Synod softens stand on gay unions

    Lutherans vote on 'local option' for blessings

    Homosexual Lutheran couples from Ontario to the Maritimes could soon have their relationships blessed by their pastors.
    In a historic move during their biennial convention in Waterloo (Canada) yesterday, Eastern Synod delegates of the Evangelical Lutheran Church in Canada voted 197 - 75 to allow individual congregations to decide whether to perfom blessings for same-sex couples.
    "It was clear," said Rev. Michael Pryse, the Eastern Synod bishop. "That's solid suport."
    The decision came after about an hour of passionate debate that left opponents of same-sex blessings sombre.
    "It's a triumph of emotion over reason," said Ken Shultz, a lay delegate from Ottawa.
    In Canada, the only other mainline church body allowing blessings for same-sex couples is the Anglican Church of Canada's New Westminster diocese in B.C.
    The United Church of Canada is the only mainline denomination in Canada that will marry same-sex couples.
    The decision by Lutheran delegates in Waterloo yesterday allows pastors to bless the unions of same-sex couples - who commit to being in lifelong relationship - only after pastors consult their bishop and after a two-thirds majority vote by the congregation.
    The move is known as the "local option."
    The decision does not allow gay couples to wed in Lutheran churches.
    It could be months before homosexual Lutheran couples can get their unions blessed.
    Opponents plan to table a motion at the synod convention, today or tomorrow, to appeal yesterday's decision.
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#3 SaschaAnonym
  • 07.07.2006, 23:25h
  • @manni:

    Du meinst wohl: ...im Merkel-Deutschland!

    Unter Rot-Grün war das gesellschaftspolitische Klima definitiv ein anderes!
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