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  • 10. November 2024, 15:15h 1 Min.

Symbolbild für einen Polizeieinsatz (Bild: Polizei Berlin / Youtube)

In einem Café in Berlin-Friedrichshain soll am Samstagnachmittag ein Mann einen anderen homophob beleidigt und bedroht haben. Darauf wies die Polizei der Hauptstadt am Sonntag in einer Meldung hin.

Nach ersten Erkenntnissen und Aussagen von Zeuginnen und Zeugen soll sich der 50 Jahre alte Mann über die Lautstärke einer Personengruppe in dem Café in der Rigaer Straße beschwert haben. Daraufhin sprach er den 34 Jahre alten Mann aus der Personengruppe an und beleidigte ihn mehrmals homophob. Im Anschluss bedrohte der Tatverdächtige den 34-Jährigen. Zeuginnen und Zeugen wurden auf die Situation aufmerksam. Der Tatverdächtige verließ das Café in unbekannte Richtung.

Die weiteren Ermittlungen hat – wie bei vermuteter Hasskriminalität üblich – der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernommen. Nähere Angaben zu den Beteiligten wurden ebenfalls wie üblich in der Erstmeldung nicht gemacht.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)

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