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Brüssel Ein belgischer Kardinal hat für Aufruhr in Medien und Gesellschaft gesorgt. Der 80-jährige Gustaaf Joos aus Brüssel hatte in einem Interview gesagt, Homosexualität sei eine "Modeerscheinung". Die übergroße Mehrheit von denen, die sich als homosexuell oder lesbisch ausgäben, seien "sexuell Perverse". "Echte Homosexuelle" gingen nicht bei CSD-Paraden in farbigen Kostümen auf die Straße, bei ihnen handele es sich vielmehr um Menschen mit schweren Problemen. Von denjenigen, die sich als homosexuell oder lesbisch ausgäben, seien nur fünf bis zehn Prozent wirklich homosexuell. Über Kondome sagte er, diese böten nach theologischen Schriften keinen völligen Schutz vor Aids. Auch ansonsten nahm Joos kein Blatt vor den Mund: Politiker seien "Hohlköpfe", selbst "Sexsüchtige" wie Bill Clinton könnten dank der Unterstützung "des Großkapitals, der Juden und der Waffenindustrie" Präsident werden. Während die belgischen Bischöfe aus Distanz zu Joos gingen, sagte Joos: "Ich mache keine unüberlegten Aussagen." (nb)



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Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
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