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  • 12. November 2024, 11:32h 1 Min.

Der Staatsschutz ermittelt wegen Verdachts auf gefährliche Körper­ver­letzung (Bild: fsHH / pixabay)

Eine 30-jährige Frau hat im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid zwei Menschen mit einer Hundeleine und einem Schlagstock angegriffen und verletzt. Der Staatsschutz der Polizei nahm Ermittlungen wegen gefährlicher Körper­ver­letzung auf, wie die Polizeibehörde in Hagen am Dienstag mitteilte. Der polizeiliche Staatsschutz befasst sich insbesondere mit der Verfolgung von politisch motivierter Kriminalität, dazu zählen auch Taten, die aus queer­feindlichen Motiven begangen worden sind.

Die Tatverdächtige soll nach Polizeiangaben am Montag gegen 14:15 Uhr am Lüdenscheider Rathausplatz zunächst eine Gruppe transfeindlich beleidigt haben – dabei soll etwa das Schimpfwort "Scheiß-Transen" gefallen sein. Anschließend schlug die Angreiferin mit einer Hundeleine auf einen 39-Jährigen ein und verletzte ihn leicht. Als eine 22-jährige trans Frau aus Lüdenscheid dazwischen ging, wurde diese den Angaben zufolge von der Tatverdächtigen mit einem Schlagstock attackiert und am Kopf verletzt.

Anschließend flüchtete die 30-Jährige. Polizeibeamt*innen. konnten allerdings ihre Personalien ermitteln. Die beiden Verletzten wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt. (dpa/cw)

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