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Polizeibericht
Berlin: Regenbogenflagge gewaltsam entwendet und verbrannt
- 13. November 2024, 13:28h 1 Min.

Die Polizei ermittelt nach einer weiteren queerfeindlichen Tat in der Bundeshauptstadt (Bild: Ivan Lopatin / Unsplash)
Bei der Polizei Berlin ist am Dienstag eine Internetanzeige wegen einer queerfeindlichen Tat eingegangen: Gegen 7 Uhr vormittags bemerkte das Personal an einer Kinder- und Jugendwohneinrichtung im Ortsteil Kaulsdorf eine beschädigte Flaggenstange. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen Unbekannte über einen Zaun auf das Grundstück der Wohngruppe gelangt sein und gewaltsam eine Regenbogenflagge samt zugehöriger Stange entwendet haben. Dabei soll die Halterung des Flaggenmastes beschädigt worden sein.
Offenbar verbrannten die Tatverdächtigen anschließend die Flagge und ergriffen unerkannt die Flucht. Die Überreste der Flagge wurden außerhalb des Grundstücks gefunden.
Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernahm die weiteren Ermittlungen. Dies ist unter anderem bei Taten üblich, bei denen eine queerfeindliche Motivation angenommen wird.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)














