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- 14. November 2024, 07:04h 2 Min.

Patrice Grießmeier als Fenix in Splitter (Bild: Filmz)
Im Rahmen des Filmfestivals "Filmz" sind am Mittwoch die Sonderpreise der Landeshauptstadt Mainz in den Kategorien Choreographie, Schauspiel, Tonmischung und Kamera vergeben worden. Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) erklärte bei der Veranstaltung im Mainzer Capitol-Kino, man wolle mit dem Preis "diejenigen auszeichnen, die sonst nicht im Spotlight stehen". Auf der Bühne des großen Kinosaals erhielten nun vier Filmschaffende ihre Urkunden, sie teilen sich das auf 2.500 Euro dotierte Preisgeld.
Die Auszeichnung in der Kategorie Schauspiel ging an Patrice Grießmeier. In dem mittellangen Wettbewerbsbeitrag "Splitter" verkörpert Grießmeier die Figur Fenix, der nach einem bewaffneten Attentat auf die örtliche Queer-Bar tagtäglich für Akzeptanz kämpft. Ein Splitter in der Schulter erinnert Fenix dabei schmerzhaft an Hass und Anfeindungen, denen sich die queere Community ausgesetzt sieht. "Patrice Grießmeier zieht mit Fenix die Zuschauenden von Beginn an in den Bann und vermittelt damit eindrucksvoll das Credo des Films 'Mehr ist mehr'", begründete Fabian Meyer, Leiter der Sektion der mittellangen Filme bei FILMZ, die Auszeichnung.
Der Preis in der Kategorie Choreographie ging an Franz Quitt für den Kurzfilm "Between The Lines", in dem in einer 20-minütigen Sequenz zwei Clubbekanntschaften an der Weggabelung ihres gemeinsamen Abends begleitet werden. Für die Tonmischung in der Panzerkomödie "Another German Tank Story" wurde Jonas Schüler ausgezeichnet. Und den Preis für die beste Kameraarbeit bekam Moritz Dehler, der für den Dokumentarfilm "where we used to sleep" in einem kleinen rumänischen Dorf Bilder eingefangen hat.
Das "Filmz"-Festival präsentiert als ältestes Langfilmfestival in Rheinland-Pfalz seit 2001 jährlich aktuelle, deutschsprachige Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Mainz. Seit 2022 vergibt die Landeshauptstadt auch einen eigenen Sonderpreis. Die 23. Ausgabe läuft noch bis zum 17. November 2024 in den Mainzer Kinos und bis 23. November 2024 mit ausgewählten Filmbeiträgen online. (cw/dpa)
Links zum Thema:
» Homepage des Festivals "Filmz"
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