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Körperverletzung
Berlin: Polizei meldet homophoben Übergriff in Friedrichshain
- 15. November 2024, 13:15h 1 Min.
Die Berliner Polizei ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wegen einer Körperverletzung mit homophobem Hintergrund in den zentral gelegenen Ortsteil Friedrichshain gerufen worden. Wie die Behörde mitteilte, sollen nach ersten Erkenntnissen zwei unbekannte Tatverdächtige gegen 1.15 Uhr an der Ecke Ebertystraße und Kochhannstraße einen 22-Jährigen in den Rücken getreten und zu Fall gebracht haben. Anschließend hätten die Unbekannten auf ihn eingetreten und geschlagen und ihn mit Reizgas besprüht.
Dabei sollen die Angreifer den Mann mehrfach homophob beleidigt haben, bevor sie unerkannt vom Tatort flüchteten. Der 22-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 übernommen.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)















