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  • 10. Juli 2006 17 1 Min.

Berlin (queer.de) - Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt, die Brüsseler Antidiskriminierungsrichtlinien, die zur Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) in Deutschland geführt haben, könnten Euroskeptiker beflügeln. "Das gehört zu jenen europäischen Regularien, bei denen die Menschen wegen eines Übermaßes an Bürokratie den Glauben an Europa verlieren können", so die Kanzlerin in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". In Deutschland werde bereits der Diskriminierung gesetzlich vorgebeugt, deswegen würden die Bürger nicht verstehen, warum es noch eines von der EU aufgesetzten Gesetzes bedürfe, argumentiert Merkel. Dem AGG haben bereits Bundestag und Bundesrat zugestimmt - es soll am 1. August in Kraft treten. (dk)

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-w-

#1 netzeitungAnonym
#2 NetzeitungAnonym
#3 gerdAnonym
  • 10.07.2006, 15:27h
  • Der Antwort von Frau Merkel ist natürlich eine Verfälschung und Verschleierung der Wahrheit: Sie äußert kritisch,, "...warum bei uns, wo der Diskriminierung doch schon gesetzlich vorgebeugt wird, noch solche zusätzlichen Richtlinien sein müssen...."

    Ihr Antwort ist falsch, da halt NICHT schon gesetzlich in Deutschland vorgebeugt wird; dies ist nämlich gerade im Arbeitsrecht und im Zivilrecht bei Massengeschäften nicht der Fall. Wenn dem so wäre, dann wäre Deutschland auch "aus dem Schneider gewesen", da es der Richtlinie ausreichend bereits nachgekommen war.

    Tja liebe CDU, damit macht ihr Euch bei alten Menschen, behinderten Menschen oder homosexuelle Menschen nicht beliebt. ..
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