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Gefährliche Gebiete in Berlin
Wegner: Slowik spricht Probleme offen an
- 21. November 2024, 04:35h 1 Min.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (Bild: Yves Sucksdorff)
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat Polizeipräsidentin Barbara Slowik den Rücken gestärkt. "Die Innensenatorin und der Regierende Bürgermeister stehen hinter unserer Polizei. Das gilt für mich für die Polizisten auf der Straße. Das gilt für mich bei öffentlichen Äußerungen unserer Polizeipräsidentin", teilte der CDU-Politiker auf der Plattform X (ehemals Twitter) mit. "Sie spricht die Probleme offen an. Und das erwarte ich auch von ihr."
Slowik hatte in einem am Montag veröffentlichten Interview in der "Berliner Zeitung" jüdischen und homosexuellen Menschen geraten, in bestimmten Gegenden der Hauptstadt besonders vorsichtig zu sein und damit viel Aufmerksamkeit erregt (queer.de berichtete). Sie wolle dabei keine bestimmte Gruppe von Menschen als Täter "diffamieren", sagte Slowik, erklärte aber: "Es gibt allerdings Bereiche – und so ehrlich müssen wir an dieser Stelle sein – da würde ich Menschen, die Kippa tragen oder offen schwul oder lesbisch sind, raten, aufmerksamer zu sein."
Wegner teilte dazu mit: "Das Entscheidende ist, dass wir entschlossen gegen diese Probleme vorgehen." Es gehe um ein sicheres Berlin. "Wir werden auch weiterhin entschieden gegen Antisemitismus, Israelfeindlichkeit, Homophobie und jede Form der Kriminalität vorgehen." (cw/dpa)














