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  • 27. November 2024, 14:58h 2 Min.

Der Komiker in der Doku "Hape Kerkeling – Total normal", die das Erste im Dezember zeigt (Bild: FFCGN)

In Michael "Bully" Herbigs (56) beliebter Amazon-Show "LOL: Last One Laughing" gibt sich regelmäßig die Crème de la Crème der deutschen Comedy-Szene die Ehre. Zu klangvollen Namen wie Anke Engelke, Kurt Krömer, Carolin Kebekus oder Otto Waalkes würde selbstverständlich auch Entertainment-Allrounder Hape Kerkeling (59) exzellent passen. Doch der ehemalige "Total Normal"-Moderator und "Ich bin dann mal weg"-Autor erteilte dem Format nun eine klare Absage – aus nachvollziehbaren Gründen.

"Wir sind in regem Austausch. Bully weiß, dass ich mir die Sendung wahnsinnig gerne als Zuschauer ansehe", verrät Kerkeling in der am 29. November erscheinenden "Hörzu". Doch gegen eine Teilnahme an der originellen Comedy-Show sprechen aus seiner Sicht gleich mehrere Dinge. "Aber ich würde mich nicht in die Situation verfrachten lassen, mich dafür einsperren zu lassen", so Kerkeling mit Blick auf die stundenlange, ununterbrochene Dauer der Sendung.

"Ich lasse mir das Lachen nicht verbieten"

In dem Format treten mehrere Comedians im Kampf für ein Preisgeld für einen guten Zweck an. Sie unterhalten sich gegenseitig in einer Wohnung. Wer als letzter lacht oder sechs Stunden durchhält gewinnt.

"Auf Teufel komm raus nicht zu lachen funktioniert bei mir auch nicht. Das ist ausgeschlossen, das halte ich nicht aus", so der Erfinder der Kunstfigur Horst Schlämmer. Deswegen wolle er sich auch gar "nicht auf die Probe stellen" lassen, sondern bevorzuge es, sich die Sendung auch weiterhin als Zuschauer von zu Hause aus anzugucken und dabei "von Herzen lachen" zu dürfen. Denn das Lachen, so Kerkeling, lasse er sich "nicht verbieten".

Großes Programm zum runden Geburtstag

Mehr von dem schwulen Komiker im TV erleben können Zuschauerinnen und Zuschauer derweil am 9. Dezember im Ersten. Zum 60. Geburtstag Kerkelings plant der Sender an diesem Datum einen umfangreichen Themenabend (queer.de berichtete). Um 20.15 Uhr läuft zunächst die neue Dokumentation "Hape Kerkeling – Total normal", gefolgt von Caroline Links Verfilmung der Kerkeling-Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" um 21.45 Uhr. Nach den "tagesthemen" strahlt das Erste dann ab 23.55 Uhr noch seine legendärsten Sketche aus. (spot/cw)

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