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Berlin

Feministisches Frauen Gesundheits Zentrum mit Respektpreis ausgezeichnet

In diesem Jahr wird das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum für sein Engagement für queere Menschen ausgezeichnet. Zudem stellte bei der Preiseverleihung ein Beamter die neue Polizeistatistik vor.


Viel Freude beim Feministischen Frauen Gesundheits Zentrum nach der Auszeichnung (Bild: Berliner Queer-Bündnis)

  • 3. Dezember 2024, 14:53h 2 Min.

Das Feministische Frauen Gesundheits Zentrum e. V. (FFGZ) ist am Montagabend mit dem Respektpreis des Berliner Queer-Bündnisses ausgezeichnet worden. Mit dem Preis wird in der Bundeshauptstadt jährlich eine Organisation oder Person für herausragenden Einsatz für die Akzeptanz von queeren Menschen geehrt. 

Laudatorin Jana Terhorst, Beauftragte für Diversität und Kulturwandel der Berliner Feuerwehr, würdigte das FFGZ in einer Laudatio für "die Tiefe und Breite seiner Beratungsangebote". Weiter erklärte sie: "Mit Einfühlungsvermögen und Verständnis für die gesundheitlichen und psychosozialen Bedürfnisse von Frauen und marginalisierten Geschlechtern hat das FFGZ ein Beratungsmodell entwickelt, das auf Augenhöhe basiert". Für den Respektpreis nominiert waren zudem der Buchladen Eisenherz und pinkballroom Berlin, die Equality-Tanzsportgruppe in der Tanzsportabteilung der TiB 1848 e. V. (queer.de berichtete).

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Polizeistatistik vorgestellt

Im Rahmen der Preisverleihung stellte der Leiter der Zentralstelle für Prävention und der Antisemitismusbeauftragte der Polizei Berlin, Kriminaldirektor Winfrid Wenzel, die aktuelle Kriminalitätsstatistik queerfeindlicher Übergriffe für die ersten drei Quartale des Jahres 2024 vor. Im Bereich der Hasskriminalität gegen die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität wurden für Berlin bisher 425 Taten zur Anzeige gebracht. Die Zahl bleibt damit auf einem sehr hohen Niveau, so Wenzel.
 
Präsentiert wurde außerdem die neue Plakatkampagne des Berliner Queer-Bündnisses. Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas der geschlechtsspezifischen Gewalt und der Istanbul-Konvention widmet sich diese dem sogenannten "Signal for Help". Unter dem Slogan "Eine Hand, die mehr als 1000 Worte ruft" wird die von der Berliner Agentur "Heldisch" erstellte Kampagne zu Beginn des Jahres 2025 im Berliner Stadtbild zu sehen sein.

Das Berliner Queer-Bündnis ist ein Projekt des Bildungs- und Sozialwerk des queeren Verbandes LSVD+ Berlin-Brandenburg und wird von Berlin im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" gefördert. Darin engagiert sich die Berliner Zivilgesellschaft für die Anerkennung von queeren Lebensweisen. Insgesamt gehören dem Bündnis mehr als 130 Verbände, Vereine und Firmen als Mitglieder an, darunter Coca-Cola, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Evangelische Kirche. (cw)

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