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Polizeibericht
Berlin: Trans Frau in Einkaufszentrum beleidigt
- 6. Dezember 2024, 11:06h 1 Min.
Eine 44-jährige trans Frau ist am Donnerstagabend in einem Einkaufszentrum in der Tauentzienstraße aus einer Gruppe heraus offenbar aus Hass auf ihre Geschlechtsidentität beleidigt worden. Wie die Polizei mitteilte, erklärte die Frau, sei sei zunächst von drei Personen verfolgt worden. Als sie diese zur Rede stellte, soll sie ein 16-Jähriger aus der Gruppe transphob beleidigt und beschimpft haben. Gegenüber den alarmierten Einsatzkräften räumte der Jugendliche zumindest die Beschimpfung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten alle anwesenden Personen ihren Weg fortsetzen.
Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamts Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dies ist in Fällen von vermuteter Hasskriminalität gegen queere Menschen in Berlin üblich.
Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)














