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- 13. Juli 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Entscheidung der großen deutschen Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa und ddp begrüßt, auf die Berichterstattung über die Deutschlandtournee des Pop-Stars Robbie Williams zu verzichten. Der Boykott ist eine Reaktion auf den Ausschluss der Bildjournalisten der Agenturen von den Konzerten des 31-Jährigen - ein "Versuch, die freie Berichterstattung über Robbie Williams zu verhindern", wie Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes DJV, in einer Pressemitteilung kritisiert. Der Ausschluss der Bildjournalisten von den Konzerten sei nicht der erste Vorfall in dieser Richtung, so Konken. "Williams und seine Manager kommen anscheinend nicht damit klar, dass die Medien nicht nach ihrer Pfeife tanzen wollen." Der DJV begrüßte die Reaktion der Nachrichtenagenturen ausdrücklich. Laut DJV-Sprecher Henrik Zörner wollen die Agenturen der Künstler möglichst stark kontrollieren "auf welche Weise ihre Klienten fotografiert werden. Man will sie wohl möglichst vorteilhaft herüberbringen." (pm/jg)
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Anders kann ich das echt nicht nennen.
Wer die Bild-Zeitung auschließt zeigt doch eher, dass er Wert legt auf unabhängige, freie und seriöse Berichterstattung.
Sorry, aber eine Solidarisierung mit Bild ist eine systematische Opferbestrafung!