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  • 13. Juli 2006 14 1 Min.

Berlin (queer.de) - Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Entscheidung der großen deutschen Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa und ddp begrüßt, auf die Berichterstattung über die Deutschlandtournee des Pop-Stars Robbie Williams zu verzichten. Der Boykott ist eine Reaktion auf den Ausschluss der Bildjournalisten der Agenturen von den Konzerten des 31-Jährigen - ein "Versuch, die freie Berichterstattung über Robbie Williams zu verhindern", wie Michael Konken, Bundesvorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes DJV, in einer Pressemitteilung kritisiert. Der Ausschluss der Bildjournalisten von den Konzerten sei nicht der erste Vorfall in dieser Richtung, so Konken. "Williams und seine Manager kommen anscheinend nicht damit klar, dass die Medien nicht nach ihrer Pfeife tanzen wollen." Der DJV begrüßte die Reaktion der Nachrichtenagenturen ausdrücklich. Laut DJV-Sprecher Henrik Zörner wollen die Agenturen der Künstler möglichst stark kontrollieren "auf welche Weise ihre Klienten fotografiert werden. Man will sie wohl möglichst vorteilhaft herüberbringen." (pm/jg)

#1 SvenAnonym
  • 13.07.2006, 16:07h
  • Falschverstandene Pressefreiheit!

    Anders kann ich das echt nicht nennen.

    Wer die Bild-Zeitung auschließt zeigt doch eher, dass er Wert legt auf unabhängige, freie und seriöse Berichterstattung.

    Sorry, aber eine Solidarisierung mit Bild ist eine systematische Opferbestrafung!
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#2 SaschaAnonym
  • 13.07.2006, 16:13h
  • Ja, und vor allem soll um jeden Preis vermieden werden, dass die gerichtlich rückversicherte Super-Hete Robbie Williams nicht irgendwie "tuckig" oder gar schwul herüberkommt...

    Nach seinen zahlreichen und hilflosen Coming-Out-Versuchen ist sein Management wohl vorsichtiger geworden!
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#3 MartinAnonym
  • 13.07.2006, 16:23h
  • Hey Sven, die meinen nicht die BILD-Journalisten, sondern Fotografen ;-)
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