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- 13. Juli 2006 1 Min.
München (queer.de) – Die geplante Wiederholung des US-Seriendauerbrenners "Sex and the City" im Vorabendprogramm von ProSieben ruft die Jugendwächter auf den Plan. Zu viel Erotik in Wort und Bild, lautet der Vorwurf, dabei hat der TV-Sender die heißesten Folgen bereits zensiert. Es habe bereits mehrere Beschwerden von Zuschauern gegeben, die allzu offenherzige Szenen um Liebe und Sex und damit einen Verstoß gegen Jugendschutzbestimmungen befürchteten, sagte die Sprecherin der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM), Verena Weigand, in Nürnberg. ProSieben wollte ab dem 12. Juli um 18:00 Uhr wöchentlich alle sechs Staffeln rund um die New Yorker Freundinnen Carrie (Sarah Jessica Parker), Miranda (Cynthia Nixon), Charlotte (Kristin Davis) und Samantha (Kim Cattrall) wiederholen. Zuletzt war auf diesem Sendeplatz die Telenovela "Lotta in Love" zu sehen gewesen, die aber wegen anhaltender schlechter Zuschauerzahlen auf den Sonntagmorgen (10:00 Uhr) verschoben wurde. Nach Angaben von "Spiegel Online" habe ProSieben bereits vorsorglich mehrere Folgen entschärft und Dialogpassagen oder Bildszenen mit eindeutig sexuellem Inhalt komplett gestrichen. Auch die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) habe einige Folgen einer Prüfung unterzogen. Mehrere seien auch nach der Bearbeitung zunächst noch nicht für das Tagesprogramm geeignet gewesen, so FSF-Prüferin Claudia Mikat. (jg)
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nicht alles, was aus amerika kommt, ist religiös und prüde.
manchmal wirbelt es sogar die "abgebrühten" europäer auf.