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  • 12. Dezember 2024, 03:13h 1 Min.

Symbolbild: Schild am Justizzentrum Potsdam (Bild: IMAGO / Martin Müller)

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Wachmann auf dem Gelände einer Potsdamer Flüchtlingsunterkunft startet in den kommenden Monaten der Prozess am Landgericht. Das Verfahren gegen die angeschuldigte Person werde voraussichtlich in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres beginnen, erklärte eine Sprecherin des Gerichts. Die 38-jährige trans Frau, die aktuell in Untersuchungshaft sitzt, wird wegen Totschlags angeklagt.

Die Polizei hatte am Mittwochmorgen mitgeteilt, die Ermittlungen abgeschlossen zu haben und die Akten der Staatsanwaltschaft übergeben zu haben. Die Behörde hat nun die Anklage erarbeitet und dem Landgericht übergeben. Das Gericht ließ das Verfahren zu.

Die Angeschuldigte mit südafrikanischer Staatsbürgerschaft soll einen 33 Jahre alten Wachmann mit syrischer Staatsangehörigkeit am 30. Mai so schwer verletzt zu haben, dass dieser später in einer Klinik starb (queer.de berichtete). Die 38-Jährige wohnte in der Potsdamer Unterkunft und wurde nach einer Großfahndung in Berlin festgenommen (queer.de berichtete). Das Tatmotiv ist bislang unklar. (cw/dpa)