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- 14. Juli 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Eine Homo-Paar, das sich hinter schwedischen Gardinen kennen gelernt und dann verpartnert hat, fordert bislang erfolglos eine eigene "Ehe-Zelle". Das berichtet der "Berliner Kurier". Thomas J. und Andreas H.-J. sitzen noch bis nächstes Jahr wegen Vermögensdelikten in der Justizvollzugsanstalt Tegel ein. "Uns wird das natürlichste aller Rechte unter Eheleuten, das Recht auf eine gemeinsame Wohnung, verweigert", so die Lebenspartner in einem Brief an das Boulevardblatt. Die Berliner Grünen setzen sich dem Bericht zufolge für das Paar ein, während sich ein Rechtsexperte der SPD eher skeptisch äußerte. Die CDU lehnt die Zusammenlegung dagegen grundsätzlich ab. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Justiz wäre eine gemeinsame Zelle zwar grundsätzlich möglich, es könne aber andere Gründe geben, die gegen eine Zusammenlegen sprächen. Als Beispiele nannte eine Sprecherin eine gemeinsame kriminelle Vergangenheit oder die Gefährdung der Anstaltsordnung. (dk)













Solche unbedeutenden Nebensächlichkeiten verdeutlich, wie erschreckend weit wir von Freiheit und Gleichheit in dieser Gesellschaft noch entfernt sind!