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  • 14. Juli 2006 6 1 Min.

Eschborn (queer.de) - 60 Prozent der deutsche Betriebe sind nach einer Umfrage der Zeitarbeitsfirma Randstad nicht auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vorbereitet. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die im hessischen Eschborn vorgelegte Studie besagt, dass sechs von zehn Personalverantwortlichen einen enormen Verwaltungsaufwand erwarten. 45 Prozent glauben, dass das Gesetz keinen Schutz vor Diskriminierung biete. Ganz im Gegenteil: 40 Prozent sind der Meinung, dass weniger Bewerber aus den Diskriminierungsgruppen eingestellt werden, um etwaige Klagen von vorne herein zu vermeiden. Nur 13,5 Prozent der Betriebe glauben, sie sind gut auf das AGG vorbereitet. Das Gesetz, dass auch Schwule und Lesben im Arbeitsrecht vor Diskriminierung schützt, soll am 1. August in Kraft treten. (dk)

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-w-

#1 Wir sind Deutschland:-)Anonym
  • 14.07.2006, 15:26h
  • Ja da ist es wieder, ein neues gesetz kommt und die Betrieb sind nicht darauf vorbereitet. Hätte man nicht ein Jahrzehnt versucht es zu verhindern, meine Güte was wäre an Arbeitsvolumen in den Führungsetagen über gewesen, um sich auf dieses Gesetz vorzubereiten:-)!
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#2 SvenAnonym
  • 14.07.2006, 16:20h
  • Betriebe nicht vorbereitet?
    Ganz einfach Lösung: Je einen Schwule, eine Lesbe, einen Behinderten und einen Alten einstellen, die sich darum kümmern, dass niemand diskriminiert und benachteiligt wird.
    Sind auch gleich vier neue Arbeitsplätze geschaffen!
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#3 MarcAnonym
  • 14.07.2006, 16:23h
  • 1. Wer nicht diskriminiert hat auch nichts zu befürchten. Die Aussage, dass 60 % der Unternehmen Probleme erwarten, zeigt, wie wichtig das Gesetz ist.

    2. Schon seit Jahren wird über das Gesetz diskutiert. Da kann mir keiner erzählen, dass er jetzt aus allen Wolken fällt.

    Vielleicht hätten die statt den Versuchen das Gesetz zu verhindern, diese Kraft lieber darin gesteckt, Diskriminierung abzubauen. Dann wären sie jetzt vorbereitet und vielleicht hätte es dann dieses Gesetz gar nicht geben brauchen.

    Das Gesetz wurde ja erst nötig, weil immer noch diskriminiert wird. Die beste Methode das Gesetz zu verhindern wäre gewesen, nicht mehr zu diskriminieren.

    Aber das ist wieder typisch Wirtschaft: sie sind selbst schuld und jammern jetzt rum. Und ich wette, die werden das AGG demnächst als Grund anführen, weitere Menschen zu entlassen und die Vorstandsgehälter weiter ins Exorbitante zu schrauben.
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