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- 14. Juli 2006 1 Min.
Brasilia (queer.de) - In den letzten zehn Jahren sind in Brasilien über 2.500 Schwule und Lesben wegen ihrer Sexualität umgebracht worden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der brasilianischen Vereinigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen (ABGLT), meldet die Nachrichtenagentur AFP. Der ABGLT-Generalsekretär verkündete die Zahlen in einer Anhörung des Parlaments in der Hauptstadt Brasilia. Homo-Gruppen versuchen schon seit Jahren die Regierung dazu zu bewegen, Homophobie und daraus resultierende Verbrechen schärfer zu bestrafen. Im Juni demonstrierten beim weltweit größten CSD 2,4 Millionen Menschen in São Paulo gegen homofeindliche Übergriffe. Die Parade stand unter dem Motto "Homophobie ist ein Verbrechen" (queer.de berichtete).
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Trotzdem muß man sagen JEDER MORD ist nicht nur eine Straftat, sondern in Verbrechen!