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  • 24. Dezember 2024, 11:43h 1 Min.

U-Bahnhof Kottbusser Tor

Am späten Montagabend kam es in Berlin-Kreuzberg zu einer transfeindlichen Beleidigung und einer Körper­ver­letzung. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Dienstag.

Nach bisherigen Erkenntnissen saßen eine 29-jährige Frau und ihr 38-jähriger Begleiter gegen Mitternacht auf einer Bank im U-Bahnhof Kottbusser Tor, als ein unbekannter Mann die beiden ansprach. Im weiteren Gesprächsverlauf beleidigte der mutmaßliche Täter die Frau transfeindlich. Ein weiterer unbekannter Mann soll nach einem kurzen Gespräch mit dem Tatverdächtigen der Frau und ihrer Begleitung ins Gesicht geschlagen haben.

Anschließend suchten die beiden Verletzten einen Polizeiabschnitt auf und erstatteten Anzeige. Die weiteren Ermittlungen übernimmt – wie bei Hass­kriminalität üblich – ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamts Berlin.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw)

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