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  • 29. Dezember 2024, 16:44h 1 Min.

Symbolbild: Protestschild beim Berliner CSD (Bild: IMAGO / IPON)

Ein russischer Mann, der wegen der Organisation von Reisen für queere Menschen in Untersuchungshaft saß, ist in der Haft verstorben. Andrej Kotow war vergangenen Monat wegen der Teilnahme an und Organisation von "extremistischen" Aktivitäten festgenommen worden (queer.de berichtete).

Die Menschenrechtsgruppe OVD-Info berichtete mit Verweis auf Aussagen von Kotows Anwalt, der Leiter der Reiseagentur "Männerreisen" habe am frühen Sonntagmorgen Selbstmord begangen. Auch die staatliche russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete, der 48-Jährige habe Selbstmord begangen.

OVD-Info zufolge war Kotow bei seiner Festnahme geschlagen worden. Ende letzten Monats hatten Staatsmedien ein Video von einem Verhör Kotows durch Sicherheitsbeamte veröffentlicht.

In Russland herrscht seit Jahren ein immer feindlicheres Umfeld für die queere Community. Anfang dieses Jahres hat Russland die "LGBT-Bewegung" auf eine Liste verbotener extremistischer Gruppen gesetzt (queer.de berichtete). Russland geht zudem während seiner Offensive in der Ukraine massiv gegen Andersdenkende vor hat auch sein seit langem bestehende harte Vorgehen gegen queere Menschen beschleunigt. (cw/AFP)

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