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  • 29. Dezember 2024, 19:37h 2 Min.

Symbolbild (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

Der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt nach zwei queer­feindlichen Vorfällen in Berlin. In Neukölln wurde nach Polizeiangaben am Samstag gegen 18 Uhr eine Regenbogen­fahne an einem Lokal in der Pflügerstraße mit Feuerwerkskörpern beschossen und beschädigt. Ein Mitarbeiter des Lokals gab an, eine Gruppe Jugendlicher habe dies getan und sei dann weggelaufen.

Am U-Bahnhof Mohrenstraße in Mitte nahmen Polizisten am selben Tag gegen 16.30 Uhr einen Mann fest, nachdem er dort Passant*­innen mit einem Messer bedroht haben soll. Etwa zwei Stunden zuvor soll der 39-Jährige am U-Bahnhof Hallesches Tor in Kreuzberg einen Mann, der eine Regenbogen­fahne in der Hand hielt, bedroht haben. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann beide Taten begangen hat, weil sie bei ihm eine auffällige Maske fanden. So eine habe der Täter bei dem Vorfall in Kreuzberg getragen, hieß es.

Die Beamt*­innen beschlagnahmten die Maske und ein bei der Durchsuchung aufgefundenes Einhandmesser. Anschließend brachten ihn die Einsatzkräfte zum Zwecke einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund zwei Promille. Der 39-Jährige kam nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/dpa)

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