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  • 4. Januar 2025, 07:46h 1 Min.

Symbolbild (Bild: fsHH / pixabay)

Angriffe auf queere Menschen nehmen auch in Hessen zu. Das geht aus der Antwort des hessischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD zu LGBTI-feindlichen Angriffen in Hessen hervor.

"Im Zeitraum 2015 bis 2023 wurden durch das Hessische Landeskriminalamt insgesamt 233 Fälle (davon 73 Gewaltdelikte) im Sinne der Fragestellungen registriert", heißt es in der Antwort (PDF). "In 102 Fällen konnten Tatverdächtige ermittelt werden."

2023 wurden den Angaben zufolge 83 Fälle, im Vorjahr 50 Fälle, im Jahr 2021 insgesamt 34 Fälle erfasst. "Davon wurden insgesamt 40 Fälle dem Phänomenbereich 'politisch motivierte Kriminalität – rechts' zugeordnet." Die übrigen 127 Fälle konnten nicht näher zugeordnet werden.

Intention der AfD-Anfrage war es offenbar, für die Zunahme queer­feindlicher Gewalt die "anhaltende Migration aus Ländern, in denen gegenüber homo­sexuellen oder queeren Personen keinerlei gesellschaftliche Akzeptanz besteht", verantwortlich zu machen. So fragte die Rechtsaußenpartei sowohl nach Staatsangehörigkeit und Vornamen der Tatverdächtigen. "Eine Auswertung im Sinne der konkreten Fragestellung ist automatisiert nicht möglich", erklärte dazu das Innenministerium. (mize/dpa)

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