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  • 23. Januar 2004, noch kein Kommentar

Washington Eine Mehrheit der US-Amerikaner ist gegen einen Verfassungszusatz, der Ehen zwischen lesbischen und schwulen Paaren in den Bundesstaaten verbieten soll. Einer Umfrage des Fernsehsenders ABC und der Zeitung "Washington Post" zufolge lehnen 62 Prozent der Amerikaner die entsprechenden Pläner der Republikaner ab. Gleichzeitig gaben 55 Prozent an, dass Lesben und Schwule nicht heiraten sollen, 51 Prozent wollten ihnen auch keine registrierte Partnerschaft mit weniger Rechten zugestehen. Bei weißen Protestanten waren 80 Prozent gegen eine Homo-Ehe, ebenso drei Viertel aller Rentner und drei Viertel aller Konservativen. Bei Menschen unter Vierzig waren hingegen 56 Prozent für eine Homo-Ehe, ebenso 70 Prozent der sich als liberal einstufenden Menschen und zwei Drittel aller Menschen, die sich als nicht an eine Religion gläubig bezeichneten. "Auch in dieser Frage ist Amerika tief gespalten", so das Fazit der Umfrage, die noch vor der Rede von US-Präsident Bush zur Lage der Nation durchgeführt wurde. Bush hatte angekündigt, die Ehe zu verteidigen, notfalls mit dem Verfassungszusatz. (nb)