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Klage gegen OpenAI-Chef

Sam Altman weist Missbrauchsvorwürfe seiner Schwester zurück

OpenAI-Chef Sam Altman, der erst vor einem Jahr seinen Freund geheiratet hat, wehrt sich gegen eine Klage seiner Schwester.


Sam Altman hat sich mit seinen Investitionen ein Vermögen von 1,1 Milliarden Dollar aufgebaut (Bild: IMAGO / Independent Photo Agency Int.)

Der offen schwule Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, hat Vorwürfe seiner Schwester Annie Altman zurückgewiesen, die ihn in einer Klage des sexuellen Missbrauchs in ihrer Kindheit beschuldigt. In einer gemeinsamen Stellungnahme, die von Sam Altman, seiner Mutter und seinen Brüdern unterzeichnet und am Dienstag im Onlinedienst X (früher Twitter) veröffentlicht wurde, bezeichnete die Familie die Anschuldigungen als "vollkommen unwahr".

"Unser Familie liebt Annie und macht sich große Sorgen um ihr Wohlergehen. Die Fürsorge für ein Familienmitglied mit psychischen Herausforderungen ist unglaublich schwierig", heißt es in der Mitteilung. Die Familie erklärte zudem, Annie Altman finanziell zu unterstützen und dies auch weiterhin zu tun. "Trotzdem fordert Annie immer mehr Geld von uns."

/ sama
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In der am Montag im US-Bundesstaat Missouri eingereichten Klage wirft Annie Altman ihrem 39-jährigen Bruder vor, sie zwischen 1997 und 2006 missbraucht zu haben, beginnend im Alter von drei Jahren. Sam soll diesem Zeitpunkt zwölf Jahre alt gewesen sein. Die Familie Altman wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, Annie hätten sich im Laufe der Jahre "drastisch" verändert.

Sam Altman, Mitbegründer von OpenAI und maßgeblich an der Entwicklung von ChatGPT beteiligt, zählt zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der KI-Branche. Erst vor einem Jahr hat er seinen Freund Oliver Mulherin in Hawaii geheiratet (queer.de berichtete). Die beiden wohnen abwechselnd in einer 27 Millionen Dollar teuren Villa in Russian Hill, einem wohlhabenden Viertel im Norden von San Francisco, sowie in einer 16 Millionen Dollar teuren Ranch in der 80 Kilometer entfernten Hafenstadt Napa inmitten der kalifornischen Weinregion. 

Die Schwester des Managers wurde in einem Bericht des "New York Magazine" im Jahr 2023 als Künstlerin porträtiert, die unter Depressionen leidet und ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Familie hat. Sie soll ihren Lebensunterhalt überwiegend durch das Anbieten von sexuellen Inhalten auf Onlineplattformen verdienen.

Auch Musk klagt gegen Altman

Der US-Tech-Milliardär Elon Musk geht juristisch ebenfalls gegen Altman vor, genauer gesagt gegen seine Firma OpenAI. Ende 2024 beantragten das Anwaltsteam des engen Vertrauten des designierten US-Präsidenten Donald Trump eine einstweilige Verfügung gegen die Firma, die zu den wertvollsten Tech-Unternehmen der Welt zählt. Musk war 2015 einer der Mitbegründer von OpenAI, stieg aber drei Jahre später wieder aus. (AFP/cw)

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