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Kevin Behrens (Bild: Nonametells / wikipedia)

Beim VfL Wolfsburg deutet vieles auf einen Abschied des Stürmers Kevin Behrens noch in diesem Januar hin. Das bestätigte Trainer Ralph Hasenhüttl vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Abend (20.30 Uhr/Sky).

Der ehemalige Nationalspieler war erst im Januar 2024 von Union Berlin gekommen. In Wolfsburg aber ist der 33-Jährige kein Stammspieler mehr. Außerdem sorgte er während der Hinrunde durch homophobe Äußerungen bei einer internen Veranstaltung für großen Wirbel.

Der 33-Jährige soll sich Ende September geweigert haben, ein in Regenbogen­farben gestaltetes Trikot zu unterschreiben, mit dem der VfL ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen will. Dabei soll auch der Satz gefallen sein: "So eine schwule Scheiße unterschreibe ich nicht" (queer.de berichtete). Später nannte der Spieler seine Äußerungen "absolut nicht in Ordnung" und entschuldigte sich.

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"Es ist oft so, dass eine Situation für einen Spieler nicht zufriedenstellend ist, dass einfach die Spielzeit nicht ausreichend ist. Wenn diese Situationen kommen, dann setzt man sich zusammen. Und wenn es dann keine andere Lösung gibt, als ihn gehen zu lassen, dann ist es halt so", sagte Hasenhüttl. Der Österreicher betonte jedoch auch, den 33 Jahre alten Behrens aus sportlichen Gründen gerne halten zu wollen. Der Stürmer musste wegen seiner Äußerung eine Geldstrafe zahlen (queer.de berichtete). Seitdem ist dieses Thema für den Club erledigt.

"Du brauchst auch Spieler wie ihn im Kader, der für die Kaderstimmung enorm wichtig ist, der immer positiv ist, der immer Gas gibt und der immer wieder auf seine Chance wartet", sagte Hasenhüttl. "Deswegen bin ich dankbar, dass ich ihn habe." (cw/dpa)

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