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  • 16. Januar 2025, 03:31h 1 Min.

Symbolbild (Bild: helloimnik / unsplash)

Das Berliner Arbeitsgericht verhandelt am Donnerstag (9:30 Uhr) über eine Diskriminierungsklage gegen die große Fastfood-Kette McDonald's. Klägerin ist eine trans Frau, der eine muslimische Kollegin den Zugang zur Frauen-Umkleide in dem Betrieb verwehrt haben soll (Az. 27 Ca 4252/24).

"Dies und die nachfolgenden Reaktionen seitens der Arbeitgeberin beurteilt die trans­idente Frau als Diskriminierung wegen des Geschlechts und macht eine Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleich­behandlungs­gesetz (AGG) geltend", teilte das Gericht mit.

Der Kammertermin vor der Kammer 27 des Arbeitsgerichts wurde einberufen, weil es bei einem Gütetermin im vergangenen Juni zu keiner Einigung kam. Gegenüber dem queeren Berliner Stadtmagazin "Siegessäule" erklärte die Klägerin damals, dass sie sich von McDonald's vor allem eine Entschuldigung wünsche: "Eine Entschädigung ist natürlich gut und auch wichtig, aber Entschuldigung zu sagen ist wichtiger." (cw/dpa)

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