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  • 18. Juli 2006 6 1 Min.

Stuttgart (queer.de) – Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) übernimmt die Schirmherrschaft beim CSD Stuttgart. Damit tritt sie die Nachfolge des ehemaligen baden-württembergischen Sozialministers Andreas Renner (CDU) an (queer.de berichtete). Er hatte innerhalb der Union eine Debatte um die Homo-Politik ausgelöst und musste dann schließlich zurücktreten, weil er angeblich einen Bischof beleidigt hatte (queer.de berichtete). Däubler-Gmelin sei auch am 19. August bei der Abschlusskundgebung am Stuttgarter Schlossplatz dabei, so die CSD-Organisatoren. Auch sie sei aufgrund der Amtsübernahme kritisiert worden: "Im Vorfeld haben mir ärgerliche Männer geschrieben, ich solle mich doch lieber um Familien kümmern. Für Schwule und Lesben werde in unserem Land doch 'sowieso viel zu viel' getan; von Diskriminierung könne keine Rede sein", so die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Tübingen-Hechingen. Es gebe immer noch Leute, die sich über den CSD aufregten, erklärt die Politikerin. "Schon das zeigt, wie wichtig er ist." Däubler-Gmelin verlor ihren Posten als Justizministerin 2002, weil sie nach einem Bericht des "Schwäbischen Tagblatts" angeblich US-Präsident George W. Bush mit Hitler verglichen hatte. Bis heute weist sie die Anschuldigung der Tübinger Zeitung als unwahr zurück. (dk)

-w-

#1 SchwoabAnonym
  • 18.07.2006, 17:02h
  • Eine Frau die Klartext redet, auch wenn es anderen nicht gefällt. Ich finds okay, daß sie das jetzt macht!
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#2 RalfAnonym
  • 18.07.2006, 21:05h
  • Ich halte es für völlig falsch, diese Frau zur Schirmherrin zu machen. Sie ist dafür verantwortlich, dass das LPartG so lange hinausgezögert wurde, bis Rot-Grün die Mehrheit im Bundesrat verloren hatte, so dass wir bis auf den heutigen Tag alle Pflichten, aber kaum Rechte haben. Der Bock als Gärtner.
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#3 SchwoabAnonym
  • 19.07.2006, 17:06h
  • Da sieht man mal wie dumm die Republik teilweise ist! Sie hat das nicht verhindert und Rotgrün hatte nie diese Mehrheit im Bundesrat. Und wer aufgepasst hat, wüßte das Frau Däubker Gmelin weitergehen wollte als Frau Zypries! Aber Hauptsache man sagt was gegen Politiker kommt ja immer an!
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