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Roman

Thomas Mann und sein Bruder Heinrich auf Italienreise

In seinem neuen Roman "Teufels Bruder" bringt uns Matthias Lohre den vielleicht größten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts ganz nah: als ängstlichen jungen Menschen auf der Suche nach einem Platz im Leben.


Autor Matthias Lohre (Bild: Denise Sterr)
  • 21. Januar 2025, 07:05h 2 Min.

Thomas Mann ist 21 und beinahe verliebt. Als er 1896 mit seinem älteren Bruder Heinrich die lang ersehnte Italien-Reise antritt, lässt ihn der Gedanke an seine Jugendfreundin Ilse Martens nicht los. Bei ihr, hofft er, fände er den Halt, nach dem er sich so sehnt. Wäre da nicht dieser melancholisch blickende Jüngling. An ihn muss er immerzu denken, seit er ihm in Venedig über den Weg gelaufen ist.

Aber warum nur? Wäre er doch bloß souverän und zielstrebig wie Heinrich. Der ist bereits, was Thomas gern wäre: Schriftsteller! Allein in Neapel will er herausfinden, was den Jungen traurig macht und ihn in einer Novelle verewigen. Doch anstatt sich so die rätselhafte Anziehung vom Leib zu schreiben, widerfährt Thomas im warmen Süden etwas zutiefst Schockierendes, das ihn für immer verändern wird.

Thomas Mann ängstlicher junger Mensch


"Teufels Bruder" ist als gebundene Ausgabe und E-Book erhältlich

In seinem neuen Roman bringt uns Matthias Lohre den vielleicht größten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts ganz nah: als ängstlichen jungen Menschen auf der Suche nach einem Platz im Leben. Damals wurde aus dem Schulversager der Autor der weltberühmten "Buddenbrooks". Dabei, so gestand er kurz vor seinem Tod, begegnete er im Gebirgsstädtchen Palestrina dem Bösen schlechthin. "Teufels Bruder" erzählt von Erwachsenwerden, Geschwisterrivalität und der Sehnsucht nach Liebe – spannend, reif und schön. Der Roman ist jetzt im Münchner Piper Verlag als 544 Seiten starke, gebundene Ausgabe für 25 Euro sowie als E-Book für 19,99 Euro (Amazon-Affiliate-Link ) erschienen.

Der Autor Matthias Lohre, Jahrgang 1976, ist Schriftsteller, Historiker und Journalist. Von 1996 bis 2001 studierte er Mittlere und Neuere Geschichte, Anglo-Amerikanische Geschichte und Anglistik an der Universität zu Köln und schloss mit dem Magister Artium ab. Von 2005 bis 2014 arbeitete er als Politikredakteur und Kolumnist der "taz" in Berlin. Sein autobiografisches Sachbuch "Das Erbe der Kriegsenkel" platzierte sich 2016 in der "Spiegel"-Bestsellerliste. Den Nachfolger "Das Opfer ist der neue Held" (2019) übernahm die Bundeszentrale für politische Bildung in ihre Schriftenreihe.

Lohres Artikel zu geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Themen erscheinen u.a. in der "Zeit", "Geo Epoche" und "P.M. History". Sein Debütroman "Der kühnste Plan seit Menschengedenken" wurde 2021 von der Kritik einhellig gelobt. Mit Frau und kleinem Sohn lebt Lohre in Berlin. (dd/pm)

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