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Filmfestival Max Ophüls Preis
Drei queere Filme gewinnen in Saarbrücken
- 27. Januar 2025, 14:03h 1 Min.

Filmstill aus "The Life of Sean DeLear" (Bild: Markus Zizenbacher / Sixpackfilm)
Beim 46. Filmfestival Max Ophüls Preis wurde "The Life of Sean DeLear" von Markus Zizenbacher am vergangenen Wochenende als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. In der Collage aus Archivmaterial, Interviews und Tagebuchauszügen erwacht Sean DeLear, queere Ikone aus den 1990er Jahren, wieder zum Leben.
Der Preis der ökumenischen Jury ging an den neuen Film "Scham" von Lukas Röder (Interview mit dem Regisseur). Til Schindler spielt darin einen Sohn, der seine Mutter nach Jahren mit häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch durch einen Außenstehenden konfrontiert. "So schonungslos die handelnden Personen miteinander umgehen, geht der Film mit den Zuschauenden um: Ein Film, über den man reden muss!", urteilte die Jury.
Als bester Kurzfilm wurde "God is Grey" von Jennifer Drake ausgezeichnet. Das Drama erzählt von einem Mann, der in einem christlichen Haushalt mit zwei Müttern aufwächst, deren Beziehung er sein ganzes Leben lang geheim halten musste.
Das einwöchige Filmfestival Max Ophüls Preis steht für die Entdeckung von Talenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 57 Filme aus allen drei Ländern waren im Wettbewerb in mehreren Kategorien gegangen. Dafür wurden insgesamt 19 Auszeichnungen im Wert von knapp 130.000 Euro vergeben. Der deutsche Film "Ungeduld des Herzens" von Lauro Cress gewann den mit 36.000 Euro dotierten Hauptpreis für den besten Spielfilm. (cw)
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