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  • 20. Juli 2006 5 1 Min.

Potsdam (queer.de) - Die brandenburgische Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange (LKS) beklagt Übergriffe gegen Homosexuelle im Land, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Insbesondere Rechtsradikale attackierten nach wie vor Minderheiten, so Geschäftsführerin Gabriele Kerntopf. Aus Datenschutzgründen gibt die Landesregierung keine Daten heraus, wie viele Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung angegriffen werden. Kerntopf sagt, dass auch aufgrund der Übergriffe eine "Landflucht" eingesetzt habe und viele Schwule und Lesben in die Metropole Berlin zögen. Die 1994 gegründete LKS wird derzeit mit 66.000 Euro von Brandenburg gefördert. Sie bietet unter anderem rechtliche und psychosoziale Beratung an, führt Informationsveranstaltungen an Schulen durch und bildet Polizisten weiter. (pm)

#1 TimAnonym
  • 20.07.2006, 14:32h
  • Erstens frage ich mich, warum die Angabe einer Zahl (ohne Namen o.ä.) dem Datenschutz widersprechen soll. (Oder will man nur das Problem beschönigen oder unter den Tisch kehren?)

    Und zweitens wundert mich das nicht. Neonazis und rechte Idioten dürfen ihre Hasstiraden ungeniert verbreiten. Wenn der Staat denen zusieht, darf man sich nicht wundern, wenn die immer heftiger werden.
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#2 aquarius40Anonym
  • 20.07.2006, 20:10h
  • Es scheint ja im Osten unserer Republik ja üblich zu sein, dass man, wenn's brennslich wird, von Seiten der Polizei nicht eingreift.
    Sei es Bücherverbrennungen in der letzten Woche, weil die Polizisten nichts mit dem Namen Anne Franck anfangen können und so auch gegenüber der schwulen Bevölkerung.

    Dabei heißt es doch im Volksmund:
    "Die Polizei - Dein Freund und Helfer"
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#3 WisczinskAnonym
  • 20.07.2006, 23:07h
  • Es ist doch schon schlimm genug , daß die den Namen Anne Frank nicht kannten. Aber ungeachtet dessen, was ist das für eine Polizei die bei der Verbrennung von kritischer LIteratur zuschaut!
    Da kann man nur sagen, die Ideen des Dritten reiches leben nicht nur in Polen auch in Deutschland.
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