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US-Sport-Hochschulverband

NCAA schließt trans Athlet*­innen von Wettkämpfen aus

In den Frauensport-Wettkämpfen der National Collegiate Athletic Association, die über eine halbe Millionen junge Athlet*innen vertritt, dürfen nur noch cis Frauen antreten. Dabei sind nicht einmal zehn trans Mitglieder bekannt.


NCAA-Zentrale in Indianapolis (Bild: IMAGO / Depositphotos)

  • 7. Februar 2025, 04:48h 2 Min.

Nach dem Erlass eines Dekrets von US-Präsident Donald Trump hat der US-Sport-Hochschulverband National Collegiate Athletic Association (NCAA) am Donnerstag angekündigt, die Teilnahme von trans Athlet*innen an von ihm geregelten Wettkämpfen zu verbieten.

Der NCAA, dessen Wettkämpfe jedes Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe generieren, lässt nun nur noch Personen bei Frauensport-Wettkämpfen zu, die bei der Geburt als weiblich gelesen wurden. Zudem dürfen bei der Geburt dem weiblichen Geschlecht zugeordnete Sportler, die mit einer Hormonbehandlung begonnen haben, nicht an Frauensport-Wettkämpfen teilnehmen, sondern nur am Training.

NCAA: Trumps Dekret liefere "klaren nationalen Standard"

Die Erklärung folgte auf eine Ankündigung der NCAA, ihre Regeln in den kommenden Tagen dem Dekret entsprechend anzupassen. Bisher gebe es "einen Flickenteppich gegensätzlicher Gesetze der Bundesstaaten sowie Gerichtsentscheidungen" in dieser Frage, erklärte Verbandschef Charlie Baker. Trumps Dekret liefere nun "einen klaren nationalen Standard". Baker hatte 2024 gesagt, dass ihm "weniger als zehn" Fälle von trans Athlet*innen in der NCAA bekannt seien.

Die NCAA vertritt mehr als 530.000 studentische Athlet*innen, in dem Verband sind mehr als 1.000 Hochschulen als Mitglieder vertreten. Trumps am Mittwoch unterzeichnetes Dekret mit dem Titel "Keine Männer im Frauensport" sieht vor, Schulen und Hochschulen, die trans Mädchen und Frauen in ihre Frauenteams aufnehmen, die Bundeszuschüsse zu streichen. (cw/AFP)

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