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Vereint in Transphobie

J.K. Rowling feiert Trump

Die "Harry Potter"-Autorin feiert die transfeindliche Wende in Amerika – und macht sich lustig über "Linke".


J.K. Rowling freut sich in ihrem Kreuzzug gegen trans Menschen über Donald Trump als Verbündeten (Bild: IMAGO / Landmark Media)

Die britische Schriftstellerin J.K. Rowling hat auf Social Media die neue queerfeindliche Politik des US-Präsidenten gelobt. Am Donnerstag teilte die "Harry Potter"-Autorin auf X (vormals Twitter) ein Bild, das Donald Trump umringt von Kindern beim Unterzeichnen eines Sportverbots für trans Frauen zeigt. Dazu schrieb die 59-Jährige: "Gratulation an jede einzelne Person aus der Linken, die dafür wirbt, Frauen- und Mädchenrechte zu vernichten. Ohne euch gäbe es ein Bild wie dieses nicht."



Der demokratische US-Politiker Christopher Hale kritisierte daraufhin in einer recht derben Sprache Rowling mit den Worten: "Aus Ihnen ist ein unverbesserlicher Arsch in den letzten Jahren geworden. Es ist verständlich, dass Ihre Töchter Sie verachten."

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Rowling reagierte mit den Worten: "Es ist mir ein Rätsel, warum ein großartiger Typ wie Sie mit Altersdiskriminierung, Attacken auf Menschen und Lügen über die Kinder anderer nicht mehr Wähler gewinnen konnte." Sie postete das Ergebnis seiner Kongresswahl vom November, die er mit deutlichen Abstand gegen den republikanischen Amtsinhaber verlor (der diesen Wahlkreis im konservativen Bundesstaat Tennessee zuvor schon sieben Mal gewonnen hatte).



J.K. Rowling hat sich in den letzten Jahren zu einer aggressiven Kämpferin gegen Trans-Rechte entwickelt – und diffamiert trans Frauen oft als Männer und Verbrecher. So sprach sie bereits 2021 in einem sarkastischen Twitter-Eintrag über eine trans Frau als eine "penishaltige Person, die dich vergewaltigt hat" (queer.de berichtete). Sie brachte außerdem wiederholt trans Frauen mit männlichen Sexualstraftätern in Zusammenhang (queer.de berichtete). 2022 gründete Rowling eine Hilfsorganisation für weibliche Opfer sexueller Gewalt, die trans Frauen pauschal ausschließt (queer.de berichtete). In ihren Äußerungen nimmt es die Autorin oft nicht so genau mit Fakten: So behauptete sie erst im März, die Nationalsozialisten hätten in Deutschland keine Bücher über Trans-Identität verbrannt (queer.de berichtete).

Zuletzt hatte sich Rowling insbesondere auf trans Sportlerinnen eingeschossen: So bezeichnete sie die trans Parlalympionikin Valentina Petrillo wegen ihrer Geschlechtsidentität als "Betrüger" (queer.de berichtete). Zuvor hatte sie bei den Olympischen Spielen die algerische Boxerin Imane Khelif – offenbar nur wegen ihres nicht stereotyp weiblichen Aussehens – als Mann bezeichnet, der es genieße, Frauen zu verprügeln. Khelif hat gegen diese Falschbehauptungen Klage in Frankreich eingereicht und dabei auch Rowling namentlich erwähnt (queer.de berichtete). (cw)

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