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- 21. Juli 2006 1 Min.
Wien (queer.de) - Die Grünen beschuldigen den öffentlich-rechtlichen Österreichischen Rundfunk (ORF), Programme mit Homo-Inhalt zu zensieren. Die Abgeordneten Ulrike Lunacek und Marco Schreuder haben nach Angaben der Nachrichtenagentur APA heute vor dem ORF-Zentrum in Wien protestiert. Sie werfen dem Sender vor, in seinem Fernsehprogramm systematisch Schwule und Lesben auszuklammern. So hätte der ORF zwar die Senderechte für die US-Serie "The L Word - Wenn Frauen Frauen lieben" erworben, zeige die Sendung jetzt aber nicht. Außerdem gebe es eine große Zahl "verschwundener" Serien, in denen Schwule und Lesben eine Rolle gespielt haben. "Die ÖVP will ihr familienpolitisches Lebensbild transportieren - der ORF hilft willfährig", argumentiert die offen lesbische Nationalratsabgeordnete Lunacek. (dk)














Ich erwähne nur den früher mal liberalen WDR, der z.B. beim Papstbesuch die Homoproteste zensiert hat und damit die internationale Berichterstattung als Bildgeber für andere Sender einseitig gefärbt hat. Oder der Rückzug von der Rosa Sitzung, der Rückzug von der CSD-Übertragung, etc. etc. etc.
Und über den Bayerischen Rundfunk brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Leider kann man insgesamt bei den Medien schon seit einiger Zeit einen Trend zu ewiggestrigem Konservatismus beobachten. Und viele von uns schauen leider weg oder sind zu bequem um den Anfängen zu trotzen!