Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?52599
  • 10. Februar 2025, 05:44h 1 Min.

Roland Kaiser (Bild: Superbass / wikipedia)

Schlagersänger Roland Kaiser (72) hat kein Problem mit dem Gendern und einer sich weiterentwickelnden Sprache. "Es gibt eben nicht nur Mann und Frau. Punkt", sagte der in Berlin geborene und in Münster lebende Musiker der "Süddeutschen Zeitung" (Bezahlartikel). "Menschen sind offensichtlich vielschichtiger und haben entsprechend vielschichtige Gefühle und Bedürfnisse – und die müssen wir zulassen. Auch sprachlich."

Auch er bleibe an einem Wort wie "Künstler*­innen" hängen, räumte Kaiser ein. "Deshalb sage ich Künstlerinnen und Künstler. Dauert etwas länger, finde ich aber schöner. Und ich bleibe trotzdem innerhalb des Toleranzrahmens, der hier nun mal wichtig ist", sagte der 72-Jährige. In der Sprache der Zeit habe er sich erst wieder zurechtfinden müssen. "Ich kann und will nicht mehr sprechen wie früher."

Kaiser warb dafür, anderen Menschen mit Respekt und Toleranz zu begegnen. "Ich war immer überzeugt, dass die Freiheit eines Menschen erst dort endet, wo die Freiheit eines anderen beginnt", sagte er. "Warum sollte es mich also stören, wenn sich jemand als dieses oder jenes identifiziert. Ist mir doch egal. Jeder Jeck ist anders. Ende des Berichts." (cw/dpa)