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Die Polizei ermittelt nach einem Übergriff vom Wochenende (Bild: fsHH / pixabay)

Die Berliner Polizei hat am Montag zwei homophobe Angriffe gemeldet, zu denen gerade ermittelt werde. Einer soll sich bereits in der Nacht zum Sonntag in Charlottenburg ereignet haben. Am Sonntagabend sei gegen 18 Uhr ein 24-Jähriger auf einer Wache erschienen, um eine Anzeige wegen Beleidigung und Körper­ver­letzung zu erstatten. Dabei gab er an, sich gegen 2 Uhr vor einem Club in der Budapester Straße befunden zu haben, als eine Gruppe von etwa sechs ihm Unbekannten auf ihn zukam und sich vor ihm aufbaute.

Einer der attackierenden Personen soll ihn dann sowohl homophob beleidigt als auch mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, wodurch der 24-Jährige zu Boden gegangen sei. Laut der Polizei seien die sechs Personen erst geflüchtet, als eine Zeugin dazwischenging. Da der Angegriffene sich beim Sturz am Knie verletzt hatte und über Schmerzen am Kopf klagte, begab er sich in ambulante ärztliche Behandlung.

Am Sonntag habe ein weiterer Mann Anzeige erstattet, nachdem er am Vormittag in einem Bus homophob beleidigt worden sei. Er gab an, kurz vor 10:30 Uhr an der Haltestelle Fuldastraße in einen Bus der Linie M41 in Richtung Baumschulenweg eingestiegen zu sein. Ein Mann habe ihn auf seine Kleidung angesprochen und ihn in diesem Zusammenhang homophob beleidigt.

Die Ermittlungen in beiden Fällen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen. Dies ist bei vermuteter Hass­kriminalität üblich.

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Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über LGBTI-feindliche Übergriffe, da die Landespolizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (cw/pm)

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